16.06.2020

Arm im Geist aber die Corona auf dem Kopf

Nach der grossangelegten staatlichen Einschüchterungsphase beginnt die Stimmung umzuschlagen, da die prognostizierte mögliche Katastrophe des Verlustes einer grossen Menge von Menschen durch fast alle leitenden Politiker überbewertet wurde und somit das zu Beginn starke Vertrauen in Misskredit geriet, zumal es genügend Beispiele gab das nur wenige Menschen von diesem Virus ersnthaft geschädigt wurden.

Da hat man also unhinterfragt nur durch Paniksteuerung die Existenzen von zig Millionen, vermutlich gar von Milliarden auf lange Sicht bis zum möglichen Hungerstod geschädigt und billigend in Kauf genommen.

Das wird sich noch bitter rächen, angefangen bei Protesten in Deutschland und Europa und Aussereuropa bis zu Aufständen der dadurch völlig Verarmten. Hinter den Demonstrationen bauen sich Verschwörungstheorien auf die angesichts der organisierten Massenpsychose durchaus naheliegend sind, bloss welcher Gewinn für welche Gruppe damit erzielt wurde ist bisher noch weitgehend unklar. Die psychischen und wirtschaftlichen Folgen beginnen sich erst langsam herauszukristallisieren aus der Massenparanoia, nachdem man zu dem Schluss kam das es wirtschaftlich nicht weiter ertragbar sei Einschränkungen des gesamten menschlichen Lebens aufrechtzuerhalten. Zu diesem Schluss hätte man gleich zu Beginn dieser angeblichen Entdeckung der gefährlichen Virenart bei etwas gesundem Menschenverstand kommen können. Das Leben geht weiter und es wird nie völlige Rücksicht genommen werden können auf Kranke, Alte und Schwache, das liegt nun mal in der Natur des Lebens, das da wo gegeben wird, woanders genommen wird. Die Fragwürdigkeit lokaler Moral wird sich in den nächsten Jahren aufgrund der wirtschaftlichen Folgen immer erbitterter zeigen.

Die Angst des Menschen vor dem Anderen als Infekttionsobjekt ist vielleicht nur der Beginn und die Vorbereitung der sich anschliessenden blutigen Verteilungskämpfe und Isolationsversuche der sich weiter vermehrenden Menschen um den gleichbleibenden Topf der Resourcen.

Vielleicht wird jetzt erst den über 8 Milliarden sich weiter vermehrenden Menschen, und der Virus wird daran gar nichts verändern, das kaum zu stoppende Bruttopopulationsprodukt und die damit verbundene immer schärfere Kontrolle dieser ansteigenden Biomasse bewusst.

8 Milliarden einsperren kann auf lange Sicht nicht funktionieren, auch wenn es anfangs so leicht mit staatlicher Gewalt gelang, merkt ebendiese Staatsgewalt, in manchen Regionen frühzeitig, woanders zu spät, das sie die Virushaft aufheben muss.

Also um nochmal moralisch zu reden, auf ein paar Einwohner etwas früher verzichtet, oder die Gesamtheit durch bürgerkriegsähnliche Folgen aufgrund des Erliegens der Wirtschaft und der Minimalversorgung der verarmten Drittländer zu gefährden?

Beide Wege sind untern den sehr hoch bemessenen menschlichen Moralvorstellungen also eigentlich ungangbar, – so macht sich dann mentale und praktische Verwirrung und folgend Aggression breit. Erst aus geringen Anlässen dem später grössere und stärkere Ausbrüche folgen werden.

Man glaubte seit der industriellen Revolution, also gut 1 ½ Jahrhunderte lang, alles würde sich günstig für die Meisten weiterentwickeln. Da wurde jetzt durch ein Experiment ein Schlusstrich für die Meisten gezogen, der im Moment vielleicht überzogen und nicht wirklich notwendig war, aber auf lange Sicht so oder so gezogen worden wäre.

Doch auch dieses Panikexperiment verhindert nicht die kommenden Krankheiten, nicht die klimatischen Veränderungn mit drastischen letalen Folgen für andere Lebwesen einschliesslich des Menschen und verhindert auch nicht die begrenzte Menge der Rohstoffe. Somit konnten wir mit der Coronanummer einen Probelauf für das Finale geniessen, welches uns sowieso bald bevorsteht.

Alle gutgemeinten Rezepte zur Klimaveränderung, Nachhaltigkeit, Energieeinsparung etc. scheitern an den zu hochgeschraubten Vorstellungen eines von Wirtschaft und Staat gepredigten notwendigen Lebensstandards.

Jetzt wollte man die Ansprüche runterschrauben indem man die Freiheit der Individuen massiv einschränkte welche im Laufe der Entwicklung Stück um Stück sowieso schleichend vermindert wurde, mit den Mitteln einer Sicherheitsdiktatur die dem Einzelnen jede eigene Entscheidung zum Risiko immer unbezahlbarer machte.

Das Gegenteil wird erreicht, der Mensch wird seine Ansprüche auf dem einmal eingeprägten Weg von Sicherheits- und Lebenstandards fortsetzen, und das wird weiter immense Resourcen verschlingen.

Die Virusfrage wurde auf den Menschen angewendet wie auf einen Stall oder eine Legehennenbatterie wo die Schweinepest oder Maul- und Klauenseuche ausgebrochen ist.

Die Infantilisierung der Gesellschaft, es wird ein Schreckgespenst an die Wand gemalt und alle verkriechen sich unter der Decke oder hinter einer Maske und hoffen stillschweigend das sie so nicht erkannt und betroffen werden und alles an ihnen spurlos vorübergeht.

Handelnd, möglicher Gefahren eingedenk, wäre das selbstbewusste und selbstverantworliche Dekret der Stunde gewesen. So oder so lebt jeder unter dem Damoklesschwert der jederzeit möglichen und nach kurzer Zeit gewissen Sterblichkeit.

Die Grundtatsachen wurden und werden weiterhin scheinoptimistisch ausgeblendet, das der Mensch als Einzelner und als Gattung/Rasse NICHT unsterblich ist.

Wir befinden uns auf einem ausschweifenden Fest des Lebens, und wissen das auch diese Party mal mit einem grossen Kater enden wird, wie alle aufsteigenden Dinge ebenso so tief fallen wie sie hochkamen.

25.04.2020

Zeitfrage

Die Natur auf der Erde, und mehr wissen wir bisher nicht, hat nun mal die Tendenz die Schwachen, Kranken und Alten auszumerzen, wir als Menschen haben dieses Verhalten im Laufe der sogenannten “Entwicklung/Evolution” historisch belegbar durch Kriege, raubartige Erwerbung und darwinistische Verteilung der Güter, Schaffung von gut bemittelten Regionen auf Kosten der schwachen Regionen etc. weiterverfolgt.

Jetzt wird in fast allen besiedelten Regionen ein anscheinender Gesinnungswandel vollzogen, – nach ein paar Monaten werden wir feststellen, das das alles leere Lippenbekenntnisse waren.

In Afrika, Südamerika und Asien werden Millionen sterben weil ihnen die notwendigen Grundgüter zum Überleben fehlen werden.

Die wirtschaftlich bisher noch besser gestellten Staaten werden versuchen sich weiter abzuschotten, Milliarden in den Erhalt ihrer schon überlebten und mitverursachenden Generationen stecken und somit ihre Hände in Unschuld waschen und den Blick wie immer abwenden von dem was fern ihrer derzeitigen Lage passiert.

Der Humanismus wird sich umkehren und nur noch immer kleinere Flecken der familiären Solidarität erzeugen, der Rest der Erde geht uns dann am Arsch vorbei solange wir noch irgendwie überleben, – wie ich schon immer sagte, man vergisst das Tier im Menschen.

Wir werden nicht wie proklamiert uns über die Natur erheben und Alle und Alles retten bis in alle Ewigkeit.

Sondern nur unser kleines Umfeld versuchen rein zu halten indem wir vor unserer oft nicht unbescheidenen Tür kehren.

Der Rückzug ins Ich ist die klare Konsequenz und die wird bald nicht mehr nur gedacht, sondern mit den Ellebogen praktiziert werden.

Wenn die Natur ein Bewusstsein hätte, würde sie sich kaputtlachen!

Der Beginn einer erdumfassenden Einsamkeit wird einsetzen, manchmal, bei Krisen rückten Menschen zusammen, diesmal werden sie auseinandertreiben, jeder mit seiner billigen kleinlichen egoistischen Angst um das lächerlich kurze und unwesentliche Leben behaftet wird er überall und am meisten bei seinen Mitmenschen die Gefahr wittern, wie ein feiger Bluthund.

Die Unschuld des Werdens, da gehört vermutlich auch dieser Exkurs dazu, warum versuchen wir immer unsere Umgebung zu unterdrücken und auszunutzen? Der Wille zur Macht bei Nietzsche als letzte “Bankrotterklärung” steht konträr zu seinem eigentliche Gedanken der unendlichen Varitionen des Daseins, welche dies und auch Anderes beinhalten. Die banale Schlussfolgerung, da es kein wirkliches hehres kosmisches Ziel gibt, verführt am einfachsten und schnellsten zum einfachen primitiven Egoismus. Man kann auch andere Schlüsse daraus ziehen, nur das Handeln erfordert dann mehr Distanz von seinem eigenen Leben, ja auch von dem absurden Gedanken einer universalen Evolution. Ein gemeinsamer Weg unter freiwilliger Anerkennung sich eine angenehme, interessante aber immer risikoreiche Zukunft zu schaffen wäre eine interessante Variante, sein Leben für Ideen, grosse gemeinsame Pläne einzusetzen, – da hat der leninistische und stalinistische Ansatz völlig versagt, und Marx war zu sehr Rechner als Psychologe.

Die alte Einsicht, das letzte Hemd hat keine Taschen, könnte auch mal zur Einsicht führen, nur zu raffen ist kein Schaffen, nur die Tat von Affen.

Nun, lassen wir das Tier im Menschen, es hat auch dort seine Bedeutung, sich auf Momente zu konzentrieren und dabei Zukunft und Vergangenheit ausser acht zu lassen.

Gemeinsamkeit nicht gegen Andere sondern für die weite Umgebung, bei unserer Kurzsichtigkeit vergessen wir immer das wir uns in auf einer Erdkugel mit vielen Lebensformen, in einem Kosmos und der Unendlichkeit der Zeit befinden.

Das Wissen der wirklich Weisen konnte nie Halt machen vor der Erkenntniss der Polarität, das es dunkle und helle Zeiten gibt, – nun wenn wir jetzt eine dunkle Zeit gebastelt haben, so wird auch mal eine helle kommen , vielleicht nicht mehr für uns selbst, – wer können wir sein, wenn nicht immer in allen möglichen Formen? Mal geboren im Elend und darin untergehend, mal geboren in Saus und Braus und die Gunst des Moments nicht genutzt, mal von Einem ins Andere schwankend, meist die Perspektive völlig aus den Augen gelassen. Probieren geht über studieren, – es gibt nichts zu verlieren was nicht sowieso dem Untergang geweiht wäre!

Jetzt können wir vielleicht einen Eindruck davon bekommen, wie sich Massentierhaltungen in kleinen Zellen anfühlt, – gut versorgt, aber ohne Ausblick auf eine irgendwie selbstbestimmte Zukunft.

Und denkt nicht ihr kurzsichtigen Veganer, das es den chemisch gezüchteten Pflanzen auf den Monokulturfeldern besser ergeht!

Kerzen werden ausgeblasen, es waren meist Irrlichter im Sumpf der menschlichen Hybris.

Der Mut erst zur Vergänglichkeit schafft Platz für die Zukunft.

30.03.2020

Als die Menschheit stillstand

Angststarre im Frühjahr 2020, die Panik hat sich schneller verbreitet als der Virus.

In Alters-, Pflegeheimen und Kliniken sterben die Überalterten wie die Fliegen, wo sie sonst noch Monate des Siechtums vor sich hätten.

Und eine seltsame Solidarität bildet sich um die schon halb Vergessenen, jetzt auf einmal zählt jedes Menschenleben, welches in all den Jahrhunderten der Machtspiele völlig scheissegal war.

Wir stoppen fast den ganzen Menschenbetrieb um etwas Unausweichliches vermeiden zu wollen, den, Tod der auf die ein oder andere Art jeden ereilen wird.

Gepaart mit Angst, man könne einer von Milliarden sein welchen es ein wenig früher als die alten Dahinsiechenden erwischt , wird ein globales Szenario des totalen Rückzugs in die Isolation gepredigt, multiple Feigheit vor dem Sterben.

Sicher , nicht der angenehmste Gedanke, aber dement im Pflegeheim dahinsiechen ist das die wirklich angenehmere Variante?

Jetzt rennt jeder bei Husten, Grippe, Erkältung zum Arzt , ins Krankenhaus, weil er meint das Virus hätte ihn erwischt, eine faktisch aber auch hypothetische Überbelastung des Gesundheitssystems.Und es werden mehr Krankheiten im Kopf und durch die Psyche erzeugt als Viren vermögen. Eine Moral die von Angst bestimmt wird ist Gekläffe räudiger Hunde, welche sich an Leine noch am sichersten fühlen.

Leben erhalten um jeden Preis ist ein geographisch verlogener Ansatz der zu nichts anderem als zur Vermehrung von Leid führt.

Die Aktzeptanz das wir sterblich sind, altern und vergehen, ob mit oder ohne Virus wäre die Einsicht zur Zeit, die Arroganz des technisch wissenschaftlichen Denkens ablegen und verstehen das über uns allen das Damoklesschwert hängt ob durch Virus oder anderen Faktoren.

Wir müssen mit dem Tod leben, nicht gegen den Tod!

Das ganze Sicherheitsdenken unserer modernen Zeit ist ein absoluter Irrweg, es ist die Auflehnung menschlichen Geistes gegen die unabänderlichen Folgen des Lebens in der Zeit, eine Verlängerung und Potenzierung des Leidens.

02.03.2020

Corona, die Krone der Schöpfung

Die Virus Paranoia zeigt Folgen.

Grenzenlose Panikmache, über die modernen Kommunikationsmittel vervielfältigt sich die Angst, welche zu übertriebenen Sicherheitsmassnahmen führt und gleichzeitig den gewohnten optimistischen Ablauf der menschlichen Wirtschaft empfindlich stört.

Bisher sind gerade mal 90.000 davon infisziert und knapp 3000 gestorben, die meisten von den Todesfällen wären in kurzer Zeit sowieso eingetreten da die Leute schon sehr alt waren und meist auch noch an ähnlichen Krankheiten litten. Hier hat es fast den Anschein als wenn dieser Virus eine gewisse darwinistische Neigung hat.

Zudem viele der jüngeren Infiszierten überhaupt gar keine Beschwerden haben.

Das heisst, angesichts von mehr als 8 Milliarden sind diese Ziffern völlig unbedeutend!

Dennoch genügt also so ein bisschen fast gar nichts um die Freiheit des Einzelnen massiv einzuschränken, Leute einzusperren, Einreiseverbote etc.

Angesichts dieses Sachverhaltes tun sich natürlich Tor und Türen aller möglichen Verschwörungstheorien auf:

1. Der Planet hat sich gegen den Menschen verschworen und beginnt ihn abzuschütteln (dann müssten aber die Zahlen der Toten mehr als expotentionell steigen, sonst wird das nix)

2. Irgendein Staat hat den Virus gezüchtet und Anfangs gezielt verbreitet um andere Staaten, z.B. China in die Knie zu zwingen (Wirtschaftskrieg mit allen unerlaubten Mitteln.)

3. Eine faschistische Ökobewegung hat den Virus in Umlauf gesetzt um die Wirtschaft und somit die Verschmutzung runterzufahren, die Erde ein wenig zu reinigen.

4. Dies ist ein Problauf der Mächte und Staaten, um mal zu prüfen inwieweit man bei Panik (welche mehr oder minder künstlich geschürt wurde) die Massen noch unter Kontrolle bekommt und sie dirigieren kann in welche Richtung auch immer.

Sollte wider Erwarten dieser Virus wirklich massiv die Bevölkerung auf der Erde dezimieren (was ich absolut nicht glaube!), könnte man sagen, gut getroffen, vor den drohenden anderen Problemen, Klima, Ressourcen etc. wird dieses kleine Ameisenspiel der Menschen abgeschaltet.

Dann würde ich gleichzeitig mit den Massenmenschen zugrunde gehen, seis drum.

All die vielen unsinnigen primitiven Träume von über 8 Milliarden Spielfiguren auf dem kleinen Brett der Erde, ihrer kleinlicher Eigensinn ihre gewohnte Lebenswelt um jeden Preis aufrechterhalten zu wollen, dafür den ganzen Planeten zukacken und vollpissen, all dieser Unsinn zerstäubt im All zu Nichts als zu einder grauen indifferenten klagenden Masse, ein grosse Tragödie dann ohne Wert und Zuschauer.

09.02.2020

Arbeit, für was?

Wenn alle sogenannten Individuen, Lebens – Existenzformen irgendwann den Gedanken bekämen, das in der unendlichen Zeit alle Illusionen wirklich würden, auch die üblen, genauso wie besten, dann könnten ein paar galaktische Schlauköpfe daherkommen und vermeinen all das zu wissen und es gespeichert zu haben, oder eine Ahnung von der damit verbundenen möglichen Wiederholung erhaschen, – und sich von Tat und Leben abwenden, ähnlich wie im buddhistischen Sinne, – dann vermutlich lieber das ewige Spiel mit den Höhen und Tiefen und all den sie begleitenden Träumen.

Die Frage ist nicht, wohin die Menschheit, die Staaten, die Erde sich hinbewegt, –

all das wird sich sowieso bewegen, verändern, sondern ob wir uns an diesen Planspielen als Roboter beteiligen wollen, oder als Individuen unser Selbst erleben, entfalten, und mit Rückwirkung weitergeben wollen und teilen können. Die sogenannte „Nachhaltigkeit“ ist psychologische Interpretationssache.

Beim Einen endet die Nachhaltigkeit im Vorfinden desselben Lebensstandards am nächsten Morgen in derselben Lebenssituation.

Bei Anderen in und mit der Familie und ihren Bedürfnissen um nebenbei auch eigene Bedürfnisse im „Einklang“ zu befriedigen.

Die noch Anderen wollen Generationen ihrer Sippe mit ihren Geldmitteln erhalten und ihr Werk weitergeführt sehen.

Ich kann das von allen Seiten lächelnd betrachten und widme mich mal dem oder den Dingen, und mitunter nur der phantastischen Konstellation dieses Kaleidoskops!

Warum das Leben Arbeit bedeuten muss?

Unsinniger Ansatz, Arbeit für den Tod, der Tod kommt auch ohne Arbeit.

Und siehe, die Vögel säen nicht und werden trotzdem satt.

Es gibt mit Sicherheit zahlreiche , wenn nicht sogar die Mehrzahl von Lebensformen welche existieren ohne zu arbeiten, nur konsumieren was ihnen in den Rachen fällt und scheissen.

Ein Paradies der unendlichen Langeweile – einerseits.

Arbeit als Lebenssinn vielleicht nicht so langweilig in Gedanken, aber in der Ausführung, und zeitlich sehr begrenzt in seinem Erfolg.

15.09.2019

Hierachie und Demokratie im Kosmos

Das es Hierachie gibt, in der Natur, beim Menschen, in den materiellen Formen, ist nicht so einfach von der Hand zu weisen.

Genausowenig lässt sich abstreiten das jede Hierachie, Herrschaft, Macht wieder zu Fall gekommen ist und kommen wird (als Dynastien, Reiche, Rassen, Herrschaftsformen etc.).

Somit liegt der Schluss nahe, das es immer im zeitlich unendlichen Formengefüge Hierachie und Herrschaftsformen gibt, ausgedehnt mitunter bis zu einer Gesamtheit (als Gottesvorstellung) und manchmal nur wabernd wie ein Moor des unendlichen nebligen Chaos.

Und drinn eingeschlossen die unendlich kleine Winzigkeit einer Ich – Person mit vielen verschiedenen Wahrnehmungsmöglichkeiten und einem Computerähnlichen Apparat, welcher laufend Statistiken erstellt, Schlüüse aus Erfahrungen zieht und verwertet und Handlungsvorschläge konzipiert (im Wesentlichen Dinge oder/und sich selbst von A nach B bringen).

Mal tätig dieses Ich, konstruierend, schaffend verbindend, versuchen die Dinge seiner näheren Umgebung zu einem grossen Gebilde zusammenzuknüpfen, dann auch mal passiv lethargisch nur mit dem Geist und die Gedanken spielen lassen. Mal destruktiv, zerstörerisch vernichtend die Dinge um einen herum und vor sich selbst kaum Halt machend.

Das wenige Bewahrte nennt man dann im Verlauf seines „Wachstums“ sein Ich.

Die Dinge werden zunehmend im Alter spielerischer, der Ernst verlischt vor der Gewissheit jeglicher Vergänglichkeit..

Das wäre der einfache Weg für die Menschheit, zurück zum schöpferischen Spiel, ohne Rücksicht auf Masse, Sicherheit, Vermehrung oder Verluste…

Die Folgen werden so oder so den Untergang des menschl. Lebens in der unendlichen Zeit sei, genauso wie ein auferstehen unter minimal veränderten Voraussetzungen, oder mitunter auch mal im gleichen Modus oder auch mal ganz anders ohne Menschen.

Die unendliche Vielfalt der Formen, wodurch liesse sich diese beweisen?

Gerade eben nicht, denn dann wäre sie nicht mehr unendlich sondern berechenbar!

Wenn man das alles erkannt hat, meint man womöglich in einem, seinem Leben dem Risiko aus dem Weg gehen zu können, um bequem und lange zu ÜBERleben.

Das ist geradezu eine Revolution gegen die Vielfalt, der Wille zur Einfalt, zum geregelten sicheren Stillstand. Aus dieser „Revolution“ gegen die Vielfalt ist unsere Zivilisation entsprungen. Auf Dauer von angstkapitalischen und sicherheitstriefenden Herrschaftsformen hervorgebracht, welche die Demokratie mit der Diktatur der Masse verwechselt haben!

Denn sie haben die Masse mit propagandistischen Kommunikarionsinstrumenten, gesteuert, gezüchtet und geprägt, damit sie später als Reaktion auf ihre diktatorische Vorbereitung die Masse weiterhin als Masse behandeln konnten, und nicht mehr als einzelne Individuen Freiraum lassen, mit dem fadenscheinigen und inhaltslosen Argument, das diese Individuen den Bestand der einfältigen Masse gefährden könnten. Erst Diktatur der Masse und dann Diktatur der Massen.

16.01.2018

Kulturvielfalt und Moderne

Die Menschen haben sich immens vermehrt und verteilt auf der Erde seit ihrer Entstehung.

Bevor die Industrialisierung begann, haben sie sich ohne globale Absprachen untereinander, globalen Regeln und Kompromisse relativ isoliert auf den mehr oder minder fruchtbaren Teilen der Erde angesiedelt und in ihrer Eigenart gemäss den geographischen Bedingungen entwickelt.

Die ersten Entdeckungsreisen im Vorfeld der beginnenden industriellen Zivilisation haben die Neu – GIER entfacht, andere unbekannte Waren, Methoden und Regelwerke zu bekommen, teils freiwillig im Austausch, oft über den Zwang durch die mit Militärmacht bekehrende Religion im Gefolge der Kaufleute.

Ab ca. 1850 begannen sich mit der modernen Kommunikations- und Verkehrstechnologie Standards auf vielen Teilen der Erde einzubürgern (Telegraphie, Schiffs- und Postlöinien, internationale Verträge etc.)

Dies hat in Folge zu einer Angleichung der Kulturen geführt, in den Gebräuchen, Sitten und Handlungsweisen.

Mit dem Ansteigen der menschl. Population auf nunmehr 8 Milliarden sind die lokalen Eigenheiten weitgehend in den Hintergrund getreten, und haben einer einheitlich gesteuerten Wunschwahrnehmung und Zielsetzung Platz gemacht.

Amerikanisch als globales Sprachmittel, das Mobil, Ei oder sonstwie Fone mit 24 std. Internetanschluss als interaktives allumgreifendes Kommunikationsmittel, und die Massenprodukte der Monopolgesellschaften überall auf der Erdkugel zugänglich.

Es sieht so aus, als ob ab einer gewissen Populationsgrösse, wenn der Raum und die Ressourcen eng werden, die individuellen und geographischen Eigenarten verschwinden, und nur noch ein grosser Massenbrei träge als Sklave den Grosskonzernen dient.

Alles unter dem Aspekt des „Wohlstandes“.

Dazu sagte Nietzsche einmal ganz passend: „Der Wohlstand, die Behaglichkeit, die den Sinnen Befriedigung schafft, wird jetzt begehrt, alles Welt will vor allem das, folglich wird sie einer geistigen Sklaverei entgegengehen, die noch nie da war.“ (Nachgelassene Fragmente 1881)

Aktuell dazu: “Denn der Kampf gegen das Alter bringt den höchsten Wert unserer gegenwärtigen Kultur zum Ausdruck: den Wert des menschlichen Lebens.”

https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article172360882/Konsumgesellschaft-Ein-Zeitalter-in-dem-alle-perfekt-leben-wollen.html

Die Gefahren, Ängste, Freuden und Überraschungen werden in den virtuellen Bereich verlagert.

Das wirkliche Leben und Erleben bleibt auf der Strecke, im Gefängniss der bevormundeten und aufgezwungenen Sicherheit!

Mit der Massentierhaltung hats angefangen und mit der Massenmenschenhaltung wird’s enden.

26.10.2014

Msoun

Eine verlassene Siedlung?

Eine Schule daneben, archäologische Überreste mit Resten von Leben darinnen.

Wie ein Bild um 1850 von römischen Ruinen, umgeben von einfacher Landbevölkerung, teilweise sind die Ruinen auch noch notdürftig bewohnt.

Die Frage von Tradition stellt sich;

Traditionen verschwinden im Laufe der Zeit, etwas Neues kommt, das zerstört die Tradition, welche lange Zeit in den inländischen marokkanischen Siedlungen durch ein mehr weniger autarkes System überdauern konnte.

Heute Globalisation gegen Autarkie

Auf der Erdkugel gab es unzählige Traditionen, welche heute mehr und mehr zu rein touristischen Zwecken künstlich aufrechterhalten werden.

Auch dem Islam wird es so ergehen, da deren Anhänger die monopolisierten Konsumprodukte übernehmen, wie z.B. jetzt in Marokko die Supermärkte entstehen „Marianne“.

Die Gleichschaltung menschlichen Konsumverhaltens, in Marokko noch nur im Ansatz, aber klar als Ziel anvisiert.

 

Wenn aus alten Traditionen neue entstehen, lokal hervorgerufen, ist das interessant, wenn alles auf eine gleiche Zielebene des propagierten Wohlstandes gerichtet wird, dann entsteht das tödliche Gleichgewicht der Dekadenz, – Zenit- , Starre!

 

Wenn man heute vor einer Frage die Antwort bekommt, wie man bei einem eventuellen Problem zu reagieren hätte, dann ist das eine Umkehrung der eigentlichen Lebensfrage.

Man gestaltet aus möglichen Problemen das Leben , und gestaltet nicht das Leben um später die sich daraus zwangsläufig ergebenden Probleme je nach Situation zu lösen.

Das heisst man wird dazu gebracht , mittlerweile teils gezwungen, Probleme zu lösen, die man wahrscheinlich gar nicht in seinem Leben haben wird!

17.08.2014

Kein Ende finden zu können

Ein Symptom der Natur.

Die Natur frisst sich selbst.

Was ist Natur, natürlich?

 

Alles was existiert und vergeht, oder anders ausgedrückt, alles was dem Lauf der Zeit unterworfen ist.

Dies ist ein grundlegendes Phänomen, das zweite ist die Tatsache, das die belebten Einheiten der Natur, je entwickelter, sich gegenseitig umso mehr auffressen, d.h. Fressen und Gefressen werden.

Der Mensch als Allesfresser ist mit Abstand der Universalverwerter und – vernichter von anderem Leben.

Aber geradso ist die Grundlage des Lebens die Vernichtung, die übriggebliebenen Trümmer sind Futter für Neues.

 

Warum soll das Fressen von Pflanzen und Früchten naturnaher sein als das von tierischen Lebewesen, warum die Zucht von Monogetreidefeldern besser sein als Hühnerfarmen.

Warum ist eine getötete Mücke unwichtiger als ein erschlagener Hund?

Buddhistische, asiatische Inkonsequenz, gepaart mit religiöser christlicher Selbstüberschätzung als Krone der Schöpfung.

 

Leben bedeutet Tod von Existenzen, Formen, Tod von Atomen, Molekülen, Bakterien, Zellen ….

 

Alles ist in ständiger Umwandlung begriffen und die Menschen haben glatt die Hybris, feste Werte anzunehmen und konstantieren, fordern zu wollen.

Der Traum von der funktionierenden guten Gesellschaft, der Traum von 7 Milliarden Menschen friedlich, sinn- und ziellos miteinander zu leben, nur um der reinen Vermehrung willens, Essen und Trinken und sterben, – wie armselig.

 

Da ist ja ein sich teilender Einzeller noch einsichtiger in das Wesen der Natur, – Vermehrung ohne Prinzip bis an die Grenze dse Möglichen und dann rückwärts darüber hinweg.

 

Die Natur hat unzählige diktatorische Lebensformen entwickelt, wie Ameisen- und Bienenstaaten, Wolfsrudel etc.

Es hat den Anschein als ob diese Systeme ein mentales Schutzschild darstellen gegen die Erkenntnis der Vergeblichkeit jedes ausdauernden Strebens eines Einzelnen, für den längstmöglichen Erhalt eines Daseins.

Die Vermehrung einer Form, ob Menschen oder Ameisen, ist die Ablenkung von der absoluten Begrenzung durch die Zeit, welche gleichwohl den Einzelnen als auch das System trifft.

 

Interessanterweise geht die Vermehrung von den konsumierenden Menschen in den sogenannten kultivierten, zivilisatorischen Staaten kontinuierlich zurück, je mehr sie sich aus dem täglichen Überlebenskampf entfernen.

Und das kokettierende sexuelle Spiel wird ausgedehnt, Reize zu erfinden um Befriedigung ohne Vermehrung zu erlangen!

06.04.2014

Ist Angst Motivation?

 

Das Ich, die Angst, und der Motor der Motivation

 

Die Dinge und Vorgänge aus dem Umfeld auf sich selbst zu beziehen.

Das heisst die meisten Vorgänge um einen herum als eine Reaktion und Steuerung auf einen selbst zu beziehen ist die Angst in ihrer hypochondrischen Form.

 

Angst das ein von seinem Ich konstruiertes Gebäude von aussen zerstört wird womöglich absichtlich.

 

Es kann aber auch die Angst sein, die Mechanismen, Reaktionen von Aussen nicht genügend beeinflussen zu können.

 

Einfach ausgedrückt:

Mit einem gesteigerten Ich Bewusstsein nimmt die Angst zu!

 

 

Philosophisch gesehen löst sich diese Angst bei weiterem Nachdenken wieder auf, das es kein Ich als Endstadium zu erreichen gibt.

Nur das Ich auf Zeit verschafft dem Leben eine Motivation, aber kein Ziel, und bleibt somit ein Spiel.

Die Zeit auf Erden zu verbringen, bezogen auf ein Ich, tastend, verknüpfend, abwehrend einen Zeitraum gestalten wie ein Bild was gemalt wird, weniger für den Betrachter als für den Maler.

Es ist dennoch auch ein Bild für die Umgebung, sie wird beeinflusst, gestaltet durch den Wurf eines Steines in den grossen See, verändert aber nicht gesteuert.

 

Zurückgeworfen auf die eigene Umgebung in welcher man seine Lebenszeit verbringt, stellen sich vermutlich weniger die Fragen der Auswirkungen im Weiten, vielmehr die Frage der direkten Reaktionen auf die Bestrebungen eines Ichs.

Also konzipiert ein „kluges“ Ich seine Handlungen so, das es aus den Reaktionen der Umwelt Resultate für den weiteren Aufbau seines Ichs erlangen kann.

Die Gestaltung einer individuellen Lebensphäre.

Das Ich möchte letztlich die Reaktionen der Umwelt berechnen und sich zuträglich machen.

 

Das philosophische Ich (wenn es denn vorhanden ist) möchte daneben! Neue Variationen, Kombinationen entdecken, da der deterministiche Ablauf einer Handlung mit vorhersehbarem Ergebnis langweilig ist, und uns zu sehr an ein Spiel gemahnt,

an ein abgekartetes Spiel!

 

Also Versuche, Grenzen ausloten und für neue Eindrücke offen sein, um diese dann weiterzuverarbeiten, einzuarbeiten in das Ich, damit das Ich in seinem immer stärkeren Handlungsstrom die Ziellosigkeit, das Ende vergisst.

 

Unsere gegenwärtige Zeit wird diesen Widerspruch zwischen Bewusstsein und Handlungswahn auf die Spitze treiben.

Und das Verstecken hinter der sogenannten notwendigen Handlung und der damit bedingten Zeitknappheit kann keine Lösung versprechen, reisst den Grat zwischen Dasein und Denken noch weiter auf.

 

Bis zur grossen Müdigkeit, erst der geistigen und folgend daraus der körperlichen, welche ohne geistige Ansätze in der Gewohnheit verendet.

 

Zur Zeit werden die Ideen virtuell und das Handeln nur noch auf pragmatische Gewohnheiten fixiert.

Der Geist fliegt davon und das plumpe Tier bleibt übrig.