11.12.2019

Veganer Ökoschiss auf dem Planeten a la Thunberg

Rousseaus Gedanke die Menschen seien von Natur aus gut, nur die Zivilisation verdirbt ihn, – ist angesichts von 8 Milliarden verseuchender und plündernder Kreaturen moderner und aktueller als je denn je!

Wie eine Heuschreckenplage wütet diese konforme Masse über den Planeten her, und frisst alles kahl und leer.

Die Lösung wäre nur ein Aufschub, denn alle Formen streben ihrem Ende entgegen, ob mit Einsicht und freiwillig oder gezwungenermassen.

Und wenn ich dann die veganen Schlauköpfe sich unschuldig reden und fressen höre, da kann ich nur fragen, wer aber hat das Recht, das Leben einer Pflanze geringer einzuschätzen als das Leben eines Tieres, vermutlich eben nur die Menschen als Tiere.

Kannibalismus wäre das finale Konzept zur Lösung aller Fragen, ohne die Umwelt im geringsten zu schädigen, na ja, die Tauben, Nuttenköter, Schmusekatzen etc. würden uns als würdige Tiere auf dem letzten Weg eine kurze Weile noch begleiten.

Es bleibt bei der Wahl eines Endes immer nur die Frage des „WIE“.

Mal so mal so, in der kosmischen universalen Unendlichkeit der Formen, erzeugt durch Energie, welche sich bis zu einem komprimierten Punkt zusammenziehen kann, und dann sich wieder ausdehnt, in immer dünnerer Dichte, Formen gebiert und vergehen lässt, neue Formen aus den alten Überresten baut usw..

Bis diese Energie, fast formlos verflüchtigt im endlosen Raum, sich wieder implodierend zum Energiepunkt zusammenzieht, um aufs Neue auseinanderzustieben, in frischer Formenvielfalt.

15.09.2019

Hierachie und Demokratie im Kosmos

Das es Hierachie gibt, in der Natur, beim Menschen, in den materiellen Formen, ist nicht so einfach von der Hand zu weisen.

Genausowenig lässt sich abstreiten das jede Hierachie, Herrschaft, Macht wieder zu Fall gekommen ist und kommen wird (als Dynastien, Reiche, Rassen, Herrschaftsformen etc.).

Somit liegt der Schluss nahe, das es immer im zeitlich unendlichen Formengefüge Hierachie und Herrschaftsformen gibt, ausgedehnt mitunter bis zu einer Gesamtheit (als Gottesvorstellung) und manchmal nur wabernd wie ein Moor des unendlichen nebligen Chaos.

Und drinn eingeschlossen die unendlich kleine Winzigkeit einer Ich – Person mit vielen verschiedenen Wahrnehmungsmöglichkeiten und einem Computerähnlichen Apparat, welcher laufend Statistiken erstellt, Schlüüse aus Erfahrungen zieht und verwertet und Handlungsvorschläge konzipiert (im Wesentlichen Dinge oder/und sich selbst von A nach B bringen).

Mal tätig dieses Ich, konstruierend, schaffend verbindend, versuchen die Dinge seiner näheren Umgebung zu einem grossen Gebilde zusammenzuknüpfen, dann auch mal passiv lethargisch nur mit dem Geist und die Gedanken spielen lassen. Mal destruktiv, zerstörerisch vernichtend die Dinge um einen herum und vor sich selbst kaum Halt machend.

Das wenige Bewahrte nennt man dann im Verlauf seines „Wachstums“ sein Ich.

Die Dinge werden zunehmend im Alter spielerischer, der Ernst verlischt vor der Gewissheit jeglicher Vergänglichkeit..

Das wäre der einfache Weg für die Menschheit, zurück zum schöpferischen Spiel, ohne Rücksicht auf Masse, Sicherheit, Vermehrung oder Verluste…

Die Folgen werden so oder so den Untergang des menschl. Lebens in der unendlichen Zeit sei, genauso wie ein auferstehen unter minimal veränderten Voraussetzungen, oder mitunter auch mal im gleichen Modus oder auch mal ganz anders ohne Menschen.

Die unendliche Vielfalt der Formen, wodurch liesse sich diese beweisen?

Gerade eben nicht, denn dann wäre sie nicht mehr unendlich sondern berechenbar!

Wenn man das alles erkannt hat, meint man womöglich in einem, seinem Leben dem Risiko aus dem Weg gehen zu können, um bequem und lange zu ÜBERleben.

Das ist geradezu eine Revolution gegen die Vielfalt, der Wille zur Einfalt, zum geregelten sicheren Stillstand. Aus dieser „Revolution“ gegen die Vielfalt ist unsere Zivilisation entsprungen. Auf Dauer von angstkapitalischen und sicherheitstriefenden Herrschaftsformen hervorgebracht, welche die Demokratie mit der Diktatur der Masse verwechselt haben!

Denn sie haben die Masse mit propagandistischen Kommunikarionsinstrumenten, gesteuert, gezüchtet und geprägt, damit sie später als Reaktion auf ihre diktatorische Vorbereitung die Masse weiterhin als Masse behandeln konnten, und nicht mehr als einzelne Individuen Freiraum lassen, mit dem fadenscheinigen und inhaltslosen Argument, das diese Individuen den Bestand der einfältigen Masse gefährden könnten. Erst Diktatur der Masse und dann Diktatur der Massen.

13.04.2019

Seitenwechsel

Die Einen sehen das Leben positiv als Aufgabe mit kleinen Zielen verbunden die in die Ewigkeit hinausragen möchten.

Die Anderen sehen die Vergänglichkeit ihres Daseins, ihrer Handlungen und selbst deren Auswirkungen, und bereiten sich innerlich auf den zwangsläufigen Untergang vor.

Beide Seiten haben recht, beide Seiten wissen worauf das Leben hinausläuft, – auf den ewigen Wandel der Formen.

Hehre Ziele, notwendig zu stecken, um dann zu vergehn.

Die Einen spielen ihre Varianten hoch, die Anderen geben lieber frühzeitiger auf …

Wir geben für das was wir nehmen, und nehmen etwas um zu geben, ein unendlicher energetischer Austausch.

Die Einen müssen ihr Ziel erkennen und daraufhinstreben, die Anderen zerstören und vergessen.

Beides ist im Menschen als Trieb verankert, mal nimmt der eine, mal der andere überhand.

Ein Gleichgewicht ist völlig illusorisch, sonst wären wir nicht mehr da.

Auf welche Seite wir uns im Leben begeben ist egal, Hauptsache man glaubt dran, –

und ich glaube nicht!, weder an das eine noch an das andere, lebe aber in beiden Welten gleichermassen, im Strom der Zeit ohne ihr Sklave zu werden.

27.12.2018

Der Moment, die Erinnerung und das Vergessen

Zwischen den Welten, oder kein deterministisches Faktum

Die Zeit gedacht neuerdings als von der Bewegung abhängig.

Materie die sich im Raum unruhig aufhält und wandelt.

Wäre sie starr könnte sie sich nicht ändern.

Wie kommt man beim ewigen Verändern dazu etwas als Gegenwart zu empfinden?

Nur durch Vergessen.

Die Maximalform dieses Vergessens wird im tierischen „Orgasmus“ angenommen, nun vielleicht auch in „Alzheimer“.

Leben und doch für einen Moment in der Starre zu verharren.

Der Schlaf auch als anscheinendes Symptom des Vergessens.

Richtig, die Zeit wird da ausgeschaltet im Traum, es gibt eine Abfolge von Szenen also doch wieder eine Bewegung, aber ohne sie messbar, voraussagbar zu machen.

Der Tod mit seinem oftmaligen Klammern ans Leben, an den letzten Atemzug, eher wenig geeignet.

Beim totalen Vergessen verschwindet auch der Moment, das Jetzt, weil er sich in den Anfang ausdehnt.

Wenn man weit genug in die Ferne zu blicken vermag tritt Gegenwart immer mehr zurück, man muss sich förmlich dazu überreden sich ihr hinzuwenden und braucht immer stärkere Stimula.

Jeder würde jetzt sagen,: ist es vielleicht nicht umgekehrt?

Egal, ohne Stimula würde die Gegenwart nur als solche bleiben oder der Gedanke an die unendliche Zeit einen jeden Moment im Keim ersticken.

Hinter der Ferne wieder eine Gegenwart zu finden und sich drin ohne Drang nach weiterem ausruhen zu können, – eine Illusion des müden Menschen, Asketen, Gläubigen.

Die Ahnung von so etwas könnte schon völlig genügen.

Gegenwart bedeutet sich mit etwas so intensiv zu beschäftigen das man die Zeit dabei vergisst!

27.12.2018

Schlussfolgerungen über die Ewigkeit

Jetzt spricht Zurvan

Denken wir von dem was kommen wird?

Oder von dem was war?

Oder gar davon was ist?

Das, warum es ist, liegt gleichermassen in der Vergangenheit und Gegenwart.

Also, wenn wir reden, so von dem was erklärt warum etwas so ist, – die Genesis.

Und es ist so, weil es auf dem Weg in einer erwarteten Zukunft liegt, von deren Abklatsch wir unter Kompromissen das für uns Bestmögliche gemacht haben.

Das Jetzt ist eines von unendlich Vielen die in der Vergangenheit waren und in Zukunft sein können, als immerneues Werden.

Und es ist deshalb jetzt, weil es nie Bestand hat in der Zeit, und vergehen muss, um Kraft und Platz für neues Werden zu geben.

So habe ich meine Rede beendet und werfe all die Dinge die ich vermeinte halten zu wollen, vor und hinter mich.

Denn die Dinge zu bekommen ist schöner als sie zu haben!

Vergiss den Moment nicht, wenn du ihn für die Zukunft opferst bleibt nur die Vergangenheit.

Du bist ein Teil von allem, aber nicht wenn du lebst!

Du kannst nicht so handeln wie du denkst, aber das Denken kann dein Handeln begleiten.

Das letzte in einem Leben wird selten die Tat sein, eher ein Gedanke.

Das erste im Leben ist die gedankenlose Tat.

Die Welle bricht, eine von unendlich vielen, sie türmt sich auf vor dir, du kämpfst dich durch, oder wirst mit ihr mitgerissen, oder lässt dich in ihr an Land treiben.

Wie die Gischt des Lebens umhüllt dich weisser schaumiger Dunst, immer neu treibts dich irgendwo hin.

Deine Kämpfe sind vergebens, denn Woge auf Woge kommt dir unerbittlich entgegen.

Und wenn du weit genug hinaus gerätst breitet sich unendliche Fläche aus.

Du mittendrin, unerfasst, unbestimmt.

So das Ich im Leben, wenn es seine kleinen Kreise verlässt.

Könnte die Zeit enden, dann wäre alles umsonst gewesen.

Denn nur das Wiederkehrende bleibt in seiner Wiederkunft

durch das andauernde Verschwinden.

Ob oder ob nicht, das ist doch obsolet.

Aus jedem Gedanken erwächst eine Kette von Vorstellungen, Bildern, Empfindungen, je nach Stimmung auf die Vergangenheit oder Zukunft gerichtet.

Wie Dominosteine purzelt das Denken an einer assoziativen Linie entlang.

Diese wird immer wieder durchschnitten mit pragmatischen körperlichen Handlungen und Bedürfnissen, wie Schlaf, Nahrungsaufnahme, Schmerz, Wärme, Käte etc.

Unendlich könnte die Reihe der Assoziationen sein, wenn sie nicht gestoppt wird.

Aber die Zahl der auf sie gründendenen Wahrnehmungen, mit der dann die ganze Phantasie spielt, – ist begrenzt, theoretisch rechnerisch zu ermitteln.

Aber die Kombinationsmöglichkeiten unter verschiedenen zeitlichen Voraussetzungen?

Im Wahnsinn des Geistes werden Wege zu Zielen gebaut, die einer gar nicht so absurden Hoffnung entspringen, dem Wunsch das alles mal so werden wird, wie es man sich in den kühnsten Phantasien ausgemalt hat.

– Verdächtig!!

Denn dann erscheint auch das Weltbild einer unendlichen Vielfalt mit Variationen von Wiederholung wie der Wunsch als Vater des Gedankens.

Rue de Noire

Und alles was ich denke, bin ich, werde ich gewesen sein. (frei nach Descartes)

28.08.2018

Erinnerungstechnologie

Die Möglichkeit der Rekapitulation, der Wiederholung war einst einzig dem Gedächtniss, dem Erinnern vorbehalten.
Mit Sprache begann die Überlieferung von Vergangenem, dann folgte das Bild fast parallel mit Schrift. Es kam das Grammophon, das Foto, der Film, das Video, die Entdeckung der immer perfekteren akustischen und visuellen Aufzeichnung.
Mit diesen Trägern der Erinnerung wuchs eine Unmenge von Material heran, im privatem wie im öffentlichen, Bücherschränke, Bildergalerien, Fotoalben, Schallplattensammlungen, CD Ständer … .
Das alles ist mittlerweile weitgehend überholt und Geschichte.
Kaum noch einer stellt sich die Räume zu mit alten Aufzeichnungen, alle vertrauen dem Inter-netz wo alles vergangene perfekt gespeichert ist.
Selbst heimische PCs, Tablets Iphones was auch immer, werden kaum noch zur Speicherung von (persönlichen) Erinnerungen, begehrten Filmen, Fotos etc. benutzt, da alles auf Internetzservern gespeichert abgegeben wird, in Datenwolken, Fotospeichern ….
Die Datenabfrage, bisher getrennt von Persönlich und öffentlich, vermischt immer mehr mit den sozialen Netzwerken und die unaufhaltsame freiwillige Entblössung des Menschen nimmt bisher zur Durchsichtigkeit zu. Da alles recherchierbar ist, Videokameras alles mögliche im öffentlichen und privaten Bereich festhalten, wird der einzelne Mensch sich immer mehr der freiwilligen Unscheinbarkeit hingeben, da jeder Auf- ein Fehltritt sein kann und das Ziel wird der leere Mensch sein, der gar nichts mehr zu verbergen hat.
Geschürte Angst durch den Missbrauch sozialer Netzwerke und parallel gesteigerte amtliche Überwachung und Kontrolle machen den Menschen zur berechenbaren Maschine.
Der nächste Schritt ist nicht mehr weit entfernt, auch die Erinnerungen, Vergangenheit zu kontrollieren und später zu modifizieren und zu manipulieren, um die Zukunft planmässiger steuern zu können, zum “Wohle” der sich über 8 Millarden vermehrenden Maschinenmenschen.
Es könnte ein chinesisches Prinzip werden, “Die Kontrolle der Zukunft liegt in der Vergangenheit”.

Die andere Seite ist die Stagnation des Denkens, Wahrnehmens, wenn alle Vergangenheit immer präsenter wird, so erdrückt sie irgendwann die Möglichkeiten der Zukunft, und die Gegenwart wird der leerer Raum wo Erinnerungen mit Urwünschen gepaart nur noch funktionale Resignation erzeugt.

Richtungen sind in der Unendlichkeit unwirklich bzw. münden in Kreisen, Ellipsen.
Jede gerade Richtung wird durch die Zeit gekrümmt, bekommt auf Dauer den Schlag nach hinten, zurück zum Beginn der Regungen.
Das Leben als Pfade im unendlichen Labyrinth der Formen und Gestalten, metamophorisch dort hineinschlürfend  verirren wir uns in immer verwirrenderen Beschränkungen, haben Wege gefunden, Richtungen eingeschlagen, die alle enden!
Die Aussicht bleibt, aber das Vermögen einen Weg endlos weiterzuwandern erlischt.

Das Bleibende sucht man vergeblich in den Weiten des Universums.
Über lang oder kurz unterliegt alles dem ewigen Wandel der andauernden Veränderungen.
Das sich gelegentlich Wiederholende wird irrtümlicherweise als Bleibendes verstanden und so gesucht.
In die Hand genommen ist das Wiederholte so vergänglich wie schmelzendes Eis im heissen Sommerwind.

16.01.2018

Kulturvielfalt und Moderne

Die Menschen haben sich immens vermehrt und verteilt auf der Erde seit ihrer Entstehung.

Bevor die Industrialisierung begann, haben sie sich ohne globale Absprachen untereinander, globalen Regeln und Kompromisse relativ isoliert auf den mehr oder minder fruchtbaren Teilen der Erde angesiedelt und in ihrer Eigenart gemäss den geographischen Bedingungen entwickelt.

Die ersten Entdeckungsreisen im Vorfeld der beginnenden industriellen Zivilisation haben die Neu – GIER entfacht, andere unbekannte Waren, Methoden und Regelwerke zu bekommen, teils freiwillig im Austausch, oft über den Zwang durch die mit Militärmacht bekehrende Religion im Gefolge der Kaufleute.

Ab ca. 1850 begannen sich mit der modernen Kommunikations- und Verkehrstechnologie Standards auf vielen Teilen der Erde einzubürgern (Telegraphie, Schiffs- und Postlöinien, internationale Verträge etc.)

Dies hat in Folge zu einer Angleichung der Kulturen geführt, in den Gebräuchen, Sitten und Handlungsweisen.

Mit dem Ansteigen der menschl. Population auf nunmehr 8 Milliarden sind die lokalen Eigenheiten weitgehend in den Hintergrund getreten, und haben einer einheitlich gesteuerten Wunschwahrnehmung und Zielsetzung Platz gemacht.

Amerikanisch als globales Sprachmittel, das Mobil, Ei oder sonstwie Fone mit 24 std. Internetanschluss als interaktives allumgreifendes Kommunikationsmittel, und die Massenprodukte der Monopolgesellschaften überall auf der Erdkugel zugänglich.

Es sieht so aus, als ob ab einer gewissen Populationsgrösse, wenn der Raum und die Ressourcen eng werden, die individuellen und geographischen Eigenarten verschwinden, und nur noch ein grosser Massenbrei träge als Sklave den Grosskonzernen dient.

Alles unter dem Aspekt des „Wohlstandes“.

Dazu sagte Nietzsche einmal ganz passend: „Der Wohlstand, die Behaglichkeit, die den Sinnen Befriedigung schafft, wird jetzt begehrt, alles Welt will vor allem das, folglich wird sie einer geistigen Sklaverei entgegengehen, die noch nie da war.“ (Nachgelassene Fragmente 1881)

Aktuell dazu: “Denn der Kampf gegen das Alter bringt den höchsten Wert unserer gegenwärtigen Kultur zum Ausdruck: den Wert des menschlichen Lebens.”

https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article172360882/Konsumgesellschaft-Ein-Zeitalter-in-dem-alle-perfekt-leben-wollen.html

Die Gefahren, Ängste, Freuden und Überraschungen werden in den virtuellen Bereich verlagert.

Das wirkliche Leben und Erleben bleibt auf der Strecke, im Gefängniss der bevormundeten und aufgezwungenen Sicherheit!

Mit der Massentierhaltung hats angefangen und mit der Massenmenschenhaltung wird’s enden.

11.09.2017

Sehn-sucht

Die unstillbare Sehnsucht.

Die Sehnsucht sucht etwas was nie vollständig zu finden ist, das Sehnen danach wird zur Sucht.

Die wenigen Momente die es Erfüllung findet, ist es vereint mit der Gegenwart, dem Körper und dem Gefühl, wo dann der Kopf endlich mal ausgeschaltet ist, kein Vorher und Nachher durchdacht wird.

Neben diesen wenigen Momenten frisst die Sehnsucht alles in einem kontinuierlich auf, es bleiben nur noch die Gedanken wie alles unerreichbar wird und zuende geht, wie wieder am Ziel vorbeigegangen wird, welches als Chimäre immerzu am Horizont leuchten möchte.

Doch Feuer kann nicht ewig brennen, es verzehrt sich und aus der Asche steigt kein Phönix empor, sondern bestenfalls die aufgewirbelten Partikel eines aufgelösten Ich, welches seine neuen tiefen Empfindungen wegwerfen musste, bevor sie ihm genommen wurden.

 

Ein Schritt in die Melancholie und Depression, – dann wenn man weiss das es keine zu haltende Lösung gibt.

So bleibt das Spiel und man hat zu lernen zu vergessen, – was war, was wird und was sein könnte.

Und da hilft am sichersten und besten der Tod.

Die immerwährende Bewegung ist genau genommen eine der grossen Sehnsüchte der Menschen, am besten zur Zeit dokumentiert durch die modernen Kommunikationstechniken, welche dauernde bewegung im virtuellen suggerieren.

Die Verknüpfung Aller mit Allen, ein kommunikationstechnisches Mittel zur Gleichschaltung von Konsumenten.

Den Willen, die Begierde der Masse eruieren, manipulieren und kanalisieren, – das Ziel der grossen Konzerne wie Google, Amazon, Facebook, Ebay etc. .

27.04.2017

Schleier der Zivilisation

Abschied nehmen , ist etwas, was wir beizeiten lernen könnten.

Er wird erschwert durch die Dauer der Gewohnheit und durch die Illusion eines richtig eingeschlagenen Weges.

Es gibt weder Dauer noch Recht, es ist ein Spiel der Formen, das Leben, grenzen- zweck- und zeitlos verwoben im Netz der unendlichen Möglichkeiten, aus welchem wir nur wenige als Realitäten zu schöpfen vermögen.

Und dann sind es auch nur unsere individuellen Realitäten, für Andere sieht das alles fremd und seltsam aus, weil sie das Leichentuch der konstruierten Alltäglichkeit und Normen darüber ausgebreitet haben.

Sie sagen, so tief kann man doch gar nicht sinken, ich sage, so flach muss man doch gar nicht werden!

14.12.2016

Konsequenter Nihilismus gegen den verderbenden Einheitsgedanken

Über mein Ich habe ich sehr viel, vielleicht zuviel geschrieben, aber es ist das was wahrnimmt mit all seinen Werkzeugen, Verbinfungen knüpft und Schlussfolgerungen auf sich selber zieht. Es erholt sich nur selten in den kosmischen Fragen von unendlichem Raum und Zeit. Denn nur dort ist es aufgelöst, fern, nicht mehr als Sklave der Zeit nur vertikal ausgerichtet, denn auch die Erinnerung ist nur vertikal zu verstehen.

Was nicht mehr ist, hat man gesehen.

Was kommt, ahnt man.

Was ist, weiss man.

Was man will wird dem Alter unzugänglich, ausser man nimmt Abstand vom Körper und Körperlichem, – also bleiben dann nur noch die geistigen Getränke!

Letztere können zweierlei bewirken, entweder das Versinken in sich selbst oder das Auflösen in der Ferne von Raum und Zeit, und auf dem Weg zu einer Richtung entstehen manchmal interessante Gedanken.

Wieviel Dinge, Beziehungen, hat man im Leben angefangen, und wie wenig ist daraus entstanden!

Das zeigt auch das Gemeinschaft eine Illusion ist, gefüllt mit leeren Versprechungen.

Verantwortung, ein lächerliches Wort, da klingt schon diensteifrige Reue mit.

Wenn man zu seinem Ich und zu seinen Taten nicht jederzeit ja sagen und dazu stehen kann, sollte man gleich aufhören zu handeln!

Die üble Schimäre von einem Ziel möchte immer, besonders von gesellschaftlicher Seite, wie ein Damoklesschwert, das Leben vergällen, – das lasse ich nicht zu!

Auch wenn ich zu Beginn meines Bewusstseins das Hangeln nach Zielen eingeprägt bekam, im Laufe der Zeit habe ich verstanden das es kein wirklich dauerhaftes Ziel gibt.

Zwar ziehen die Steine, die in den See hineingeworfen werden ihre Kreise, aber auch viele Steine versinken im Sumpf und gehen ohne Auswirkungen einfach unter.

Die Illusion, so wichtig sie ist für das Handeln, wird einst gebrochen werden und das grosse Spiel beginnt wieder von Neuem.

Zu Lebzeiten dies zu Erkennen macht die Würze des Handelns aus, da schwingt dann mehr als ein Hauch von Freiheit mit.

Freiheit, einen Weg von vielen zu wählen ohne ihnen zwingende und nachhaltige Folgen beizumessen, den all die Wege werden wir sowieso im Laufe der unendlichen Zeit vergessen.

Das ich heute darüber nachdenke, ist kein Beleg für ein irgendwie geartetes kosmisches Bewusstsein, nur eine Form der Ahnung der nie enden wollenden Vielfalt möglicher Konstellationen.

Und selbst wenn das Leben eines, meines Ichs einmalig wäre, würde es dasselbe bedeuten, nämlich nichts!

Deshalb ist die wahre Philosophie, wie Platon sie charakterisiert, Einübung ins Sterben.

Zu verstehen das man stirbt um dem ewigen Wandel Platz zu lassen.

Das wäre dann ganz theosophisch ausgedrückt, der Gott welcher sich aus Langeweile zerteilt hat, in einzelne kleine meist unbefriedigte Partikel, welche nach der Zerteilung nie mehr zusammenfinden können. Das wäre die eigentlich Erbsünde welche so ein imaginärer Gott begangen hätte.

Deshalb ist die Idee eines solchen, sich selbst sprengenden Gottes genau so unsinnig wie ein gelangweilter, allmächtiger in sich selbst zuckender Gott.

Dies ist vermutlich die schrecklichste Illusion der Menschen, anzunehmen das es ein ursprünglich Eines gäbe, das ist wahrer Irrglaube, da war der Wunsch der Vater des Gedankens, ein Wunsch der NUR aus dem Bewusstsein der Sterblichkeit entstand.

Und deshalb gebären die Menschen sich als Huren der Zeit, um dem imaginären hypothetischem Einen zu huldigen, Pflichten und Gründe in ihrer Vergänglichkeit zu finden, welche nichts anderes sind als Ohnmacht vor der so erst entstandenen Einsamkeit.