02.05.2026

Das Kaleidoskop der Möglichkeiten in der unendlichen Zeit

Wir sehen nur Facetten davon und erleben nur Ausschnitte. Wir ahnen ein Gesamtbild der Variationen, Möglichkeiten. 

Die ganzen Beziehungen von Kontakten, Verbindungen sind eine Ausgeburt des Determinismus.

Wollen wir für immer in dieser Sklaverei gefallen bleiben? Spielen mit den Variationen, den Situationen, die Variationen dem Determinismus entgegensetzen. 

Und doch die Wiederholung bleibt nicht aus. 

Wenn wir alles durchforstet haben sehen wir den Unsinn der Zeit.

Und kokketieren mit dem Gedanken es gäbe einen Sinn in unserem persönlichen Leben, – welch ein geradezu theologischer Selbstbetrug!

Die Menschheit hat sich immer etwas vorgegaukelt und bleibt das Tier, verkleinert, was in ihm wohnt. 

Was man will ist das eine, was man tut hat andere Gründe. 

Überall wird geworben für Kauf, Karriere, Anlagen, Fonds. Die Werbung überschattet unsere Individualität, wir werden als Konsumenten und Dienstleister behandelt, je nach Grad. 

Gesteuert von Logarithmen welche nur unsere Erinnerung wachrufen und daraus eine für uns zugemessene Zukunft kreieren wollen. 

Müde des Gestrauchels in der Zeit, es gibt nichts zu erreichen, nichts zu gewinnen. Alles wird einem weggenommen, nur die Illusionen und Fantasien bleiben, als letztes Sprungbrett in ein neues vergebliches Leben.

Der Wille zum Leben, – Schopenhauer. Der Wille zur Macht, – Nietzsche, beides absurd, Schopenhauer versackte im Buddhismus, Nietzsche hat es erkannt, konnte aber keine brauchbaren Schlussfolgerungen ziehen. Die Heiligkeit des Moments schwebte ihm vor, aber daran zerbrach sein Wille, der nach mehr strebte.

Was nicht da war. 

Wir sammeln die Momente in der Erinnerung, durchleben sie unzählige Male, und es wird nichts daraus, weil wir einen Anfang vermuten und ein Ende, – Irrglaube.

Es geht alles endlos weiter ohne Sinn und Verstand, ein wildes Experimentieren. Versuche um eine Zeitspanne zu überbrücken in welcher wir lebendig sind. 

Diese immer sterilere Gesellschaft, mit ihrem Sicherheitswahn, weissen Hemden, weissen Autos. Es ist die Einseitigkeit des Lebens, vorgeplant, dem Zufall keinen Raum lassend.

Geradlinig obwohl es weder eine perfekte Gerade ,noch einen perfekten Kreis gibt, ein Verrinnen in der absoluten geplanten Ordnung.

02.05.2026

Egalität

Das Dunkle und das Helle wird immer sein, mal gewinnt das eine mal das andere die Oberhand. Man wird beides ausleben, je nach Geduld noch in allen kleinsten Variationen. Und es wird Momente geben, wo das derzeitige Bewusstsein dieses unendliche Spiel erfasst und müde wird.

Alles muss verbessert, verschnellert, weiter perfektioniert werden, ein sinnloser Kampf gegen die Zeit welche alles zerdeppert. Etwas erreichen zu wollen liegt in der Natur vermutlich jedes Lebewesens, jeder Pflanze. 

Diese Aufgabe scheint im Lebenstrieb inbegriffen, das Lösen von Problemen zu sein. Was wir kurzfristig auch für eine kleine Periode erreichen können, aber keine Dauer hat. Also gewissermaßen eine völlig überflüssige Tätigkeit in der unendlichen Zeit.

Das Aufbäumen, eine Tätigkeit die nur mit dem Wunsch zur Freiheit verbunden werden kann. Man nannte es immer Kriminalität aber vielleicht war etwas anderes dahinter. Freiheit und Geld.

Freiheit mit weniger Geld könnte mehr wert sein als viel Geld ohne Freiheit. Wer zahlt bleibt sauber.

Alles ist nichts, deshalb gibt es nicht alles sondern immer nur Häppchen für eine kurze Weile oder eine Langeweile. Sich begnügen ist ein Anspruch welcher in Zeiten der Gier und Repräsentation ein schwerer Weg ist. Eine genügsame Auswahl in seinem Leben treffen zu können ist eine Kunst, an welcher ich immer noch arbeite. Der Rausch steht dem im Widerspruch, aber er verschafft mir die Konzentration mich mit dem zu beschäftigen was mir genügend erscheint.

Die Perfektionisten in ihrer Gier, die alles bis aufs letzte Detail organisiert und erarbeitet durchgeplant haben, fürchten den Verlust der unweigerlich körperlich kommen wird. Die Anderen das finanzielle Abseits, beide sind nur von Angst getrieben. Die Zeit heilt alle Wunden. Man braucht sich von ihr aber nicht verwunden lassen.

Ändern tut sich ständig alles. Deshalb ist der Bedarf der Menschheit immer etwas Neues schaffen zu wollen absurd. Ein Hasten nach immer schnellerer Veränderung, welche auch ohne die Menschen kommt, man könnte sich doch in einer Phase ausruhen, anstatt gierig rumzuhetzen um Sklave der Zeit zu werden. 

Im fast schon senilen Alter immer noch der Gier frönen zu wollen, oder mit aller Gewalt Macht ausüben zu wollen, und auf einem erreichten Posten verbleiben zu wollen, das ist Altersstarrsinn welcher der Umgebung der Menschheit nur schadhaft ist.

Der Sterblichkeit bewusst, sollte die Gemütlichkeit wieder einkehren.

Die ganze Hektik und Schnelligkeit führt nur zu Stress, wir sind keine Frösche im Milchtopf.

19.02.2026

Ameise oder Individuum?

Der Wille führt immer, konsequent durchgezogen, zu Ergebnissen die aber oft weder der Gesamtsituation oder den Vorstellungen entsprechen.

Der Wille als Motor zur Aktivität. Bei tiefer und kosmischer Betrachtung erlahmt entweder der Wille, oder er wird zu einem spielerischen Werkzeug.

Man wirft es weg, wenn es nicht mehr funktioniert das heißt wir reden nicht von einem Willen, wie Schopenhauer, sondern von unzähligen, entstehend aus dem einen Trieb immer wieder neue Ziele, Möglichkeiten, Variationen anzustreben.

Sich mehr oder minder ausschließlich auf ein Ziel zu fixieren, möge einige kurzfristig zum materiellen Erfolg geführt haben, dessen Genuss aber schnell durch die Sterblichkeit und der Langeweile, nach einem erreichten Ziel, schnell aufgehoben wird. Unbewusst begnügen sich deshalb die Meisten damit, ihren Willen Anderen, gesellschaftlichen und rechtlichen Forderungen unterzuordnen. Um eine Existenz für eine gewisse Zeit ohne zu große Mühen aufrecht zu erhalten, auch wenn man dafür die persönliche Freiheit im Handeln und Denken verkauft, einfacher ausgedrückt, sich für ein halbwegs angenehmes Leben versklaven lässt, prostituiert. 

Der Mut zur Selbstgestaltung seines Lebens kann nur aus dem Bewusstsein der Sterblichkeit entstehen.

Die Frage des Aufgebens von erst einzelnen Willensanstrengungen bis hin zur Willensaufgabe überhaupt, ist ein anderes vermutlich rein biologisches Feld.

Die Akten werden geschlossen mit dem Tod, die Stimmungen, Emotionen welche Handlungen zu Akten führen liessen verblassen, nur die Fakten bleiben als leere Hülsen im Raum stehen. Der Überschwang der Tat erstickt das Denken, pragmatische Pläne lenken von der Gesamtsituation der Menschheit und des sterblichen Ichs ab.

Ich rede nicht grundsätzlich gegen den Aktionismus welcher jedem Lebewesen im Blut liegt, – um “den Arsch an die Wand zu bekommen”, aber wir sollten die andere Sphäre der übergeordneten Zeit nicht außer acht lassen. Es ist ein Jonglieren, aber dafür braucht man mindestens zwei Bälle.

Die stupide Einseitigkeit des gewohnheitsbehafteten alltäglichen menschlichen Lebens ist erschreckend, wie das dümmliche Zitat was Martin Luther zugeschrieben wurde: “Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen!“

21.07.2025

Wirklichkeit und Realität

Wie viel Zeit verbringen wir in unserem Leben und in Gedanken mit Planungen für eine irgendwie geartete detaillierte persönlich erstrebte Zukunft?
Die Wirklichkeit dient als Anlass, Ansporn sie weiterzuentwickeln im persönlichen ego-sinne. Im Moment, ohne Gedanken an Zukunft oder Vergangenheit, verbringen wir den geringsten Teil des Lebens, von den Träumen mal ganz zu schweigen.
Da ist das Tier ganz anders gestrickt. Genau genommen entfernen wir uns immer mehr von der Wirklichkeit des Momentes!
Wir tauchen immer tiefer ein in den Sumpf der virtuellen Möglichkeiten der erstrebten Wünsche welche mangels Realisierung sich im Internet spielen erschöpfen.
Dennoch verwirklichen wir diese Möglichkeiten auch in kleinen Teilen, im wesentlichen in der Anschaffung und Erhaltung von Dingen. Diese kleinen Erfolgserlebnisse erschaffen eine Sucht des Schaffens und Raffens.
Eine unermüdliche Tätigkeit nach der Suche, Erfüllung von was, – als Sterblicher?
Denn mit zunehmender Erkenntnis wird uns der kommende Tod bewusster als dem Tier, was daran vermutlich gar nicht denken kann.
Ein Spiel des Möchtens und des Scheiterns. Der Mensch gefällt sich bisher noch in dieser Sisyphus Tätigkeit, bis ihm daran irgendwann auch die Lust vergehen kann. Ermüdung, ein klassisches Phänomen in der Natur.

02.04.2025

Aufbau, Zerstörung und Befriedigung

Ein unausgeglichenes Prinzip.
Wenn man so überlegt brauchen die meisten Tätigkeiten der Menschen mehr Zeit als die damit gewonnenen Produkte zu verbrauchen.
Z.b. das Essen kochen braucht wesentlich mehr Zeit und Vorbereitung als das Essen selbst.
Vermutlich ist dieses Missverhältnis bei allen menschlichen Dingen festzustellen, das heißt viel Aufwand für wenige Resultat, Genuss, Befriedigung.
Es ist wie mit den Mühen des Aufbaus und der kurzen kleinen Lust an der Zerstörung. Und bedenke die Mühen, Zeit, Energie welche in Waffen gesteckt werden, Raketen deren Sekunden lange Zerstörung den Orgasmus des Soldaten hervorrufen und dann bei einem Treffer wo noch mal das 10 bis 100-fache der Mühen, Energie der getroffenen Ziele aufgeboten wurde und in Asche zerstäubt die destruktive Seite gepaart mit Lusthass für einen Moment zu genießen.
Macht geht immer einher mit Zerstörung zu einem egoistischen Zweck. Nur die zwecklose Zerstörung kann den wahren Menschen zeigen. Aber zurück zum eigentlichen Thema, der Aufbau von Dingen, Konstrukten, welche unsere Zufriedenheit fördern, unser Glück steigern, unsere Lust vertiefen sollen, verschafft wiederum mehr Sklaven-ähnliche Dienste in einem pyramidalen System, dass die wenigen Feier- und Urlaubstage den Aufwand wohl kaum rechtfertigen. Das dennoch die Menschheit und teilweise auch das Tierreich an diesem unökonomischen Prozess festhält, ist verwunderlich.
Der 68er Versuch, eine nachträgliche Blamage.

Physikalisch gesehen oder gefragt braucht es mehr Zeit und Energie um Sternensysteme entstehen zu lassen als sie zu vernichten? Oder anders gefragt sind die kosmischen Kräfte pari pari das heißt für Aufbau und Abbau braucht man gleich viel Energie?
Wir sind ein Bestandteil des Kosmos warum sollten wir nicht darüber nachdenken denn es betrifft uns immerdar!

26.02.2021

Umdenken?

Es ist so traurig, da sterben mal ein paar Millionen ältere Menschen etwas vorzeitig auf der ganzen Erdkugel in einem Jahr, aber 100erte von Millionen Menschen verhungern jährlich, sterben auf der Flucht, werden in Kriegen und Naturkatastrophen getötet, und das interessiert Keinen!

Jetzt aber findet man plötzlich Abermilliarden von Dollar und Euros…, um sich vor etwas Geringfügigem bewahren zu wollen, wie man Milliarden Andere im letzten Jahrhundert, bis heute, vernichtet hat unter ebenso grossem Aufwand, des nationalen Stolzes, kommerzieller Gier…

Und wie seltsam alle Staaten sind sich da auf einmal plötzlich einig in den Massnahmen: Grenzschliessungen, Einschränkung individueller Rechte und der körperlichen Bewegungsfreiheit, Zahlen- und Testspielen …

Mit demselbem Aufwand hätte man in einem Jahr den Tod von 100erte von Millionen Menschen verhindern können.

Ist diese neue Moral nichts anderes als eine Massenvernichtung der sowieso schon Besitz- und Nutzlosen durch die kleine herrschende Schicht?

16.06.2020

Arm im Geist aber die Corona auf dem Kopf

Nach der grossangelegten staatlichen Einschüchterungsphase beginnt die Stimmung umzuschlagen, da die prognostizierte mögliche Katastrophe des Verlustes einer grossen Menge von Menschen durch fast alle leitenden Politiker überbewertet wurde und somit das zu Beginn starke Vertrauen in Misskredit geriet, zumal es genügend Beispiele gab das nur wenige Menschen von diesem Virus ersnthaft geschädigt wurden.

Da hat man also unhinterfragt nur durch Paniksteuerung die Existenzen von zig Millionen, vermutlich gar von Milliarden auf lange Sicht bis zum möglichen Hungerstod geschädigt und billigend in Kauf genommen.

Das wird sich noch bitter rächen, angefangen bei Protesten in Deutschland und Europa und Aussereuropa bis zu Aufständen der dadurch völlig Verarmten. Hinter den Demonstrationen bauen sich Verschwörungstheorien auf die angesichts der organisierten Massenpsychose durchaus naheliegend sind, bloss welcher Gewinn für welche Gruppe damit erzielt wurde ist bisher noch weitgehend unklar. Die psychischen und wirtschaftlichen Folgen beginnen sich erst langsam herauszukristallisieren aus der Massenparanoia, nachdem man zu dem Schluss kam das es wirtschaftlich nicht weiter ertragbar sei Einschränkungen des gesamten menschlichen Lebens aufrechtzuerhalten. Zu diesem Schluss hätte man gleich zu Beginn dieser angeblichen Entdeckung der gefährlichen Virenart bei etwas gesundem Menschenverstand kommen können. Das Leben geht weiter und es wird nie völlige Rücksicht genommen werden können auf Kranke, Alte und Schwache, das liegt nun mal in der Natur des Lebens, das da wo gegeben wird, woanders genommen wird. Die Fragwürdigkeit lokaler Moral wird sich in den nächsten Jahren aufgrund der wirtschaftlichen Folgen immer erbitterter zeigen.

Die Angst des Menschen vor dem Anderen als Infekttionsobjekt ist vielleicht nur der Beginn und die Vorbereitung der sich anschliessenden blutigen Verteilungskämpfe und Isolationsversuche der sich weiter vermehrenden Menschen um den gleichbleibenden Topf der Resourcen.

Vielleicht wird jetzt erst den über 8 Milliarden sich weiter vermehrenden Menschen, und der Virus wird daran gar nichts verändern, das kaum zu stoppende Bruttopopulationsprodukt und die damit verbundene immer schärfere Kontrolle dieser ansteigenden Biomasse bewusst.

8 Milliarden einsperren kann auf lange Sicht nicht funktionieren, auch wenn es anfangs so leicht mit staatlicher Gewalt gelang, merkt ebendiese Staatsgewalt, in manchen Regionen frühzeitig, woanders zu spät, das sie die Virushaft aufheben muss.

Also um nochmal moralisch zu reden, auf ein paar Einwohner etwas früher verzichtet, oder die Gesamtheit durch bürgerkriegsähnliche Folgen aufgrund des Erliegens der Wirtschaft und der Minimalversorgung der verarmten Drittländer zu gefährden?

Beide Wege sind untern den sehr hoch bemessenen menschlichen Moralvorstellungen also eigentlich ungangbar, – so macht sich dann mentale und praktische Verwirrung und folgend Aggression breit. Erst aus geringen Anlässen dem später grössere und stärkere Ausbrüche folgen werden.

Man glaubte seit der industriellen Revolution, also gut 1 ½ Jahrhunderte lang, alles würde sich günstig für die Meisten weiterentwickeln. Da wurde jetzt durch ein Experiment ein Schlusstrich für die Meisten gezogen, der im Moment vielleicht überzogen und nicht wirklich notwendig war, aber auf lange Sicht so oder so gezogen worden wäre.

Doch auch dieses Panikexperiment verhindert nicht die kommenden Krankheiten, nicht die klimatischen Veränderungn mit drastischen letalen Folgen für andere Lebwesen einschliesslich des Menschen und verhindert auch nicht die begrenzte Menge der Rohstoffe. Somit konnten wir mit der Coronanummer einen Probelauf für das Finale geniessen, welches uns sowieso bald bevorsteht.

Alle gutgemeinten Rezepte zur Klimaveränderung, Nachhaltigkeit, Energieeinsparung etc. scheitern an den zu hochgeschraubten Vorstellungen eines von Wirtschaft und Staat gepredigten notwendigen Lebensstandards.

Jetzt wollte man die Ansprüche runterschrauben indem man die Freiheit der Individuen massiv einschränkte welche im Laufe der Entwicklung Stück um Stück sowieso schleichend vermindert wurde, mit den Mitteln einer Sicherheitsdiktatur die dem Einzelnen jede eigene Entscheidung zum Risiko immer unbezahlbarer machte.

Das Gegenteil wird erreicht, der Mensch wird seine Ansprüche auf dem einmal eingeprägten Weg von Sicherheits- und Lebenstandards fortsetzen, und das wird weiter immense Resourcen verschlingen.

Die Virusfrage wurde auf den Menschen angewendet wie auf einen Stall oder eine Legehennenbatterie wo die Schweinepest oder Maul- und Klauenseuche ausgebrochen ist.

Die Infantilisierung der Gesellschaft, es wird ein Schreckgespenst an die Wand gemalt und alle verkriechen sich unter der Decke oder hinter einer Maske und hoffen stillschweigend das sie so nicht erkannt und betroffen werden und alles an ihnen spurlos vorübergeht.

Handelnd, möglicher Gefahren eingedenk, wäre das selbstbewusste und selbstverantworliche Dekret der Stunde gewesen. So oder so lebt jeder unter dem Damoklesschwert der jederzeit möglichen und nach kurzer Zeit gewissen Sterblichkeit.

Die Grundtatsachen wurden und werden weiterhin scheinoptimistisch ausgeblendet, das der Mensch als Einzelner und als Gattung/Rasse NICHT unsterblich ist.

Wir befinden uns auf einem ausschweifenden Fest des Lebens, und wissen das auch diese Party mal mit einem grossen Kater enden wird, wie alle aufsteigenden Dinge ebenso so tief fallen wie sie hochkamen.

25.04.2020

Zeitfrage

Die Natur auf der Erde, und mehr wissen wir bisher nicht, hat nun mal die Tendenz die Schwachen, Kranken und Alten auszumerzen, wir als Menschen haben dieses Verhalten im Laufe der sogenannten “Entwicklung/Evolution” historisch belegbar durch Kriege, raubartige Erwerbung und darwinistische Verteilung der Güter, Schaffung von gut bemittelten Regionen auf Kosten der schwachen Regionen etc. weiterverfolgt.

Jetzt wird in fast allen besiedelten Regionen ein anscheinender Gesinnungswandel vollzogen, – nach ein paar Monaten werden wir feststellen, das das alles leere Lippenbekenntnisse waren.

In Afrika, Südamerika und Asien werden Millionen sterben weil ihnen die notwendigen Grundgüter zum Überleben fehlen werden.

Die wirtschaftlich bisher noch besser gestellten Staaten werden versuchen sich weiter abzuschotten, Milliarden in den Erhalt ihrer schon überlebten und mitverursachenden Generationen stecken und somit ihre Hände in Unschuld waschen und den Blick wie immer abwenden von dem was fern ihrer derzeitigen Lage passiert.

Der Humanismus wird sich umkehren und nur noch immer kleinere Flecken der familiären Solidarität erzeugen, der Rest der Erde geht uns dann am Arsch vorbei solange wir noch irgendwie überleben, – wie ich schon immer sagte, man vergisst das Tier im Menschen.

Wir werden nicht wie proklamiert uns über die Natur erheben und Alle und Alles retten bis in alle Ewigkeit.

Sondern nur unser kleines Umfeld versuchen rein zu halten indem wir vor unserer oft nicht unbescheidenen Tür kehren.

Der Rückzug ins Ich ist die klare Konsequenz und die wird bald nicht mehr nur gedacht, sondern mit den Ellebogen praktiziert werden.

Wenn die Natur ein Bewusstsein hätte, würde sie sich kaputtlachen!

Der Beginn einer erdumfassenden Einsamkeit wird einsetzen, manchmal, bei Krisen rückten Menschen zusammen, diesmal werden sie auseinandertreiben, jeder mit seiner billigen kleinlichen egoistischen Angst um das lächerlich kurze und unwesentliche Leben behaftet wird er überall und am meisten bei seinen Mitmenschen die Gefahr wittern, wie ein feiger Bluthund.

Die Unschuld des Werdens, da gehört vermutlich auch dieser Exkurs dazu, warum versuchen wir immer unsere Umgebung zu unterdrücken und auszunutzen? Der Wille zur Macht bei Nietzsche als letzte “Bankrotterklärung” steht konträr zu seinem eigentliche Gedanken der unendlichen Varitionen des Daseins, welche dies und auch Anderes beinhalten. Die banale Schlussfolgerung, da es kein wirkliches hehres kosmisches Ziel gibt, verführt am einfachsten und schnellsten zum einfachen primitiven Egoismus. Man kann auch andere Schlüsse daraus ziehen, nur das Handeln erfordert dann mehr Distanz von seinem eigenen Leben, ja auch von dem absurden Gedanken einer universalen Evolution. Ein gemeinsamer Weg unter freiwilliger Anerkennung sich eine angenehme, interessante aber immer risikoreiche Zukunft zu schaffen wäre eine interessante Variante, sein Leben für Ideen, grosse gemeinsame Pläne einzusetzen, – da hat der leninistische und stalinistische Ansatz völlig versagt, und Marx war zu sehr Rechner als Psychologe.

Die alte Einsicht, das letzte Hemd hat keine Taschen, könnte auch mal zur Einsicht führen, nur zu raffen ist kein Schaffen, nur die Tat von Affen.

Nun, lassen wir das Tier im Menschen, es hat auch dort seine Bedeutung, sich auf Momente zu konzentrieren und dabei Zukunft und Vergangenheit ausser acht zu lassen.

Gemeinsamkeit nicht gegen Andere sondern für die weite Umgebung, bei unserer Kurzsichtigkeit vergessen wir immer das wir uns in auf einer Erdkugel mit vielen Lebensformen, in einem Kosmos und der Unendlichkeit der Zeit befinden.

Das Wissen der wirklich Weisen konnte nie Halt machen vor der Erkenntniss der Polarität, das es dunkle und helle Zeiten gibt, – nun wenn wir jetzt eine dunkle Zeit gebastelt haben, so wird auch mal eine helle kommen , vielleicht nicht mehr für uns selbst, – wer können wir sein, wenn nicht immer in allen möglichen Formen? Mal geboren im Elend und darin untergehend, mal geboren in Saus und Braus und die Gunst des Moments nicht genutzt, mal von Einem ins Andere schwankend, meist die Perspektive völlig aus den Augen gelassen. Probieren geht über studieren, – es gibt nichts zu verlieren was nicht sowieso dem Untergang geweiht wäre!

Jetzt können wir vielleicht einen Eindruck davon bekommen, wie sich Massentierhaltungen in kleinen Zellen anfühlt, – gut versorgt, aber ohne Ausblick auf eine irgendwie selbstbestimmte Zukunft.

Und denkt nicht ihr kurzsichtigen Veganer, das es den chemisch gezüchteten Pflanzen auf den Monokulturfeldern besser ergeht!

Kerzen werden ausgeblasen, es waren meist Irrlichter im Sumpf der menschlichen Hybris.

Der Mut erst zur Vergänglichkeit schafft Platz für die Zukunft.

30.03.2020

Als die Menschheit stillstand

Angststarre im Frühjahr 2020, die Panik hat sich schneller verbreitet als der Virus.

In Alters-, Pflegeheimen und Kliniken sterben die Überalterten wie die Fliegen, wo sie sonst noch Monate des Siechtums vor sich hätten.

Und eine seltsame Solidarität bildet sich um die schon halb Vergessenen, jetzt auf einmal zählt jedes Menschenleben, welches in all den Jahrhunderten der Machtspiele völlig scheissegal war.

Wir stoppen fast den ganzen Menschenbetrieb um etwas Unausweichliches vermeiden zu wollen, den, Tod der auf die ein oder andere Art jeden ereilen wird.

Gepaart mit Angst, man könne einer von Milliarden sein welchen es ein wenig früher als die alten Dahinsiechenden erwischt , wird ein globales Szenario des totalen Rückzugs in die Isolation gepredigt, multiple Feigheit vor dem Sterben.

Sicher , nicht der angenehmste Gedanke, aber dement im Pflegeheim dahinsiechen ist das die wirklich angenehmere Variante?

Jetzt rennt jeder bei Husten, Grippe, Erkältung zum Arzt , ins Krankenhaus, weil er meint das Virus hätte ihn erwischt, eine faktisch aber auch hypothetische Überbelastung des Gesundheitssystems.Und es werden mehr Krankheiten im Kopf und durch die Psyche erzeugt als Viren vermögen. Eine Moral die von Angst bestimmt wird ist Gekläffe räudiger Hunde, welche sich an der Leine noch am sichersten fühlen.

Leben erhalten um jeden Preis ist ein geographisch verlogener Ansatz der zu nichts anderem als zur Vermehrung von Leid führt.

Die Aktzeptanz das wir sterblich sind, altern und vergehen, ob mit oder ohne Virus wäre die Einsicht zur Zeit, die Arroganz des technisch wissenschaftlichen Denkens ablegen und verstehen das über uns allen das Damoklesschwert hängt ob durch Virus oder anderen Faktoren.

Wir müssen mit dem Tod leben, nicht gegen den Tod!

Das ganze Sicherheitsdenken unserer modernen Zeit ist ein absoluter Irrweg, es ist die Auflehnung menschlichen Geistes gegen die unabänderlichen Folgen des Lebens in der Zeit, eine Verlängerung und Potenzierung des Leidens.

02.03.2020

Corona, die Krone der Schöpfung

Die Virus Paranoia zeigt Folgen.

Grenzenlose Panikmache, über die modernen Kommunikationsmittel vervielfältigt sich die Angst, welche zu übertriebenen Sicherheitsmassnahmen führt und gleichzeitig den gewohnten optimistischen Ablauf der menschlichen Wirtschaft empfindlich stört.

Bisher sind gerade mal 90.000 davon infisziert und knapp 3000 gestorben, die meisten von den Todesfällen wären in kurzer Zeit sowieso eingetreten da die Leute schon sehr alt waren und meist auch noch an ähnlichen Krankheiten litten. Hier hat es fast den Anschein als wenn dieser Virus eine gewisse darwinistische Neigung hat.

Zudem viele der jüngeren Infiszierten überhaupt gar keine Beschwerden haben.

Das heisst, angesichts von mehr als 8 Milliarden sind diese Ziffern völlig unbedeutend!

Dennoch genügt also so ein bisschen fast gar nichts um die Freiheit des Einzelnen massiv einzuschränken, Leute einzusperren, Einreiseverbote etc.

Angesichts dieses Sachverhaltes tun sich natürlich Tor und Türen aller möglichen Verschwörungstheorien auf:

1. Der Planet hat sich gegen den Menschen verschworen und beginnt ihn abzuschütteln (dann müssten aber die Zahlen der Toten mehr als expotentionell steigen, sonst wird das nix)

2. Irgendein Staat hat den Virus gezüchtet und Anfangs gezielt verbreitet um andere Staaten, z.B. China in die Knie zu zwingen (Wirtschaftskrieg mit allen unerlaubten Mitteln.)

3. Eine faschistische Ökobewegung hat den Virus in Umlauf gesetzt um die Wirtschaft und somit die Verschmutzung runterzufahren, die Erde ein wenig zu reinigen.

4. Dies ist ein Problauf der Mächte und Staaten, um mal zu prüfen inwieweit man bei Panik (welche mehr oder minder künstlich geschürt wurde) die Massen noch unter Kontrolle bekommt und sie dirigieren kann in welche Richtung auch immer.

Sollte wider Erwarten dieser Virus wirklich massiv die Bevölkerung auf der Erde dezimieren (was ich absolut nicht glaube!), könnte man sagen, gut getroffen, vor den drohenden anderen Problemen, Klima, Ressourcen etc. wird dieses kleine Ameisenspiel der Menschen abgeschaltet.

Dann würde ich gleichzeitig mit den Massenmenschen zugrunde gehen, seis drum.

All die vielen unsinnigen primitiven Träume von über 8 Milliarden Spielfiguren auf dem kleinen Brett der Erde, ihrer kleinlicher Eigensinn ihre gewohnte Lebenswelt um jeden Preis aufrechterhalten zu wollen, dafür den ganzen Planeten zukacken und vollpissen, all dieser Unsinn zerstäubt im All zu Nichts als zu einder grauen indifferenten klagenden Masse, ein grosse Tragödie dann ohne Wert und Zuschauer.