31.12.2009

Konzept einer Revolution

Konzept einer Revolution

(überarbeitete Version der Fassung von 1999)

„Jede Ursache hat ihre Wirkung

Wenn Heilige geboren werden so erheben sich die grossen Räuber.

Macht man Scheffel und Eimer, das die Leute damit messen, so macht man gleichzeitig mit diesen Scheffeln und Eimern die Leute zu Dieben.

Macht man Siegel und Stempel, das die Leute Urkunden bekommen, so macht man gleichzeitig mit Siegeln und Stempeln sie zu Dieben.

Wenn einer eine Spange stielt, so wird er hingerichtet. Wenn einer ein Reich stiehlt so wird er Landesfürst.

Darum verbrennt die Stempel und zerstört die Siegel, und die Leute werden einfältig und ehrlich!

 Vernichtet die Scheffel und zerbrecht die Waagen, und die Leute hören auf zu streiten.

Wenn erst einmal die ganze Kultur auf Erden ausgerottet ist, dann erst kann man mit den Leuten vernünftig reden.“

(Dschuang Dsi chinesischer Taoist gelebt zur Zeit Aristoteles in China)

etwa 1000 Jahre später schreibt  William Godwin (in: Enquiry concerning Political Justice and its Influence on Modern Morals and Manners (1793):

„Mit welchem Entzücken muß der wohlunterrichtete Menschenfreund jener glücklichen Zeit entgegensehen, wo der Staat verschwunden sein wird, diese rohe Maschine, welche die einzige fortwährende Ursache der menschlichen Laster gewesen ist und so mannigfache Fehler mit sich führt, die nur durch ihre völlige Vernichtung beseitigt werden können.“

deshalb:

Abbau des Staates als erstes Ziel!

Die Stärkung der Eigenverantwortlichkeit mit allen Konsequenzen.

Befreiung der Menschen von einer ihnen fast unabhängig von Lebensart und Stil aufgedrückten immensen Steuer und Zinslast (insgesamt über die Hälfte des jeweiligen erwirtschafteten Geldes).

Die jeweilige Lebensart soll individuell ihre Kosten, Nachteile, Vorteile und Gewinne verursachen.

Lebensart heißt uneingeschränkt seine Stärken/ Charakterfähigkeiten einzusetzen um zu leben.

Stärken, sind geistig, körperlich, im Gemüt in der Sympathie verankert. Diese Charakterzüge, Regungen, Talente zu verwirklichen ohne vorher durch dutzende Gesetze, staatlichen Übungen und Prüfungen, Schulmeisterei am individuellen Weg gehindert zu werden, darauf hat nicht nur jeder Mensch ein Recht, sondern ist auch als Lebewesen verpflichtet seine Daseinsform auszudrücken, auszuleben und im Lebenskampf einzusetzen,

unabhängig vom Resultat, und ohne Furcht vor diesem.

(siehe dazu auch Andrews, Die Wissenschaft von der Geselischaft 1904, S. 8)

Individuaität heisst eigenständiges und eigenverantwortliches Handeln, welches sich selbst durch die Folgen seiner Taten die Grenzen zieht.

Was gäbe es für die Menschheit im Laufe der Unendlichkeit zu erreichen,

geschweige denn für den Einzelnen was soviel wert wäre auch nur einen

Teil seines Denkens, Fühlens, Lebens unter die Knechtschaft abstrakter

Organisationen zu stellen?

Die Ausbreitung des Menschengeschlechtes über den ganzen Kosmos?

Wozu?

Die Vermehrung des Menschen ins Unendliche?

Die weitere flächendeckende Verbreitung des Menschen auf der Erde unter Verlust aller anderen Tier und Pflanzenarten?

Langweilig   und katastrophal!

Über die Erhaltung der derzeit fast 7 Milliarden Menschen auf diesem einen Planeten ließe sich streiten, im Hinblick auf einfache biologische Versuche, welche als Resuitat bei zu großer Zahl auf zu kleinem Baum, Stress und Grausamkeit bis zur Vermehrungsuntüchtigkeit zur Folge hat eher nicht.

Also kann es uns nicht darum gehen, alle Ressourcen bis aufs letzte aus¬zuplündern und in ihrer Nutzung zu vervollkommnen.

Die Bewegung allen Lebens besteht durch Verwesung und dadurch wieder entstehenden Keimung (Energieerhaltungsgesetz)

und nicht durch puren Verbrauch.

(Siehe auch Hufeland „Die Kunst das menschliche Leben zu verlängern“ Jena 1798)

So kann es keine Aufgabe des Menschen sein die Erde auszulutschen. Schon fraglich ist, ob es überhaupt eine Aufgabe für einzelne Lebewesen, Gattungen und Organisationen gibt.

Erst einmal müssen wir aufgrund genauer Beobachtung der Natur- Lebensvorgänge von der Aufgabenlosigkeit in der Welt ausgehen.

Auch von der Aufgabenlosigkeit des Individuums. So scheint mir das interessanteste Vorgehen, die Verwirklichung einer abwechslungsreichen Formenvielfalt dargestelit durch einzelne Lebewesen zu sein.

Was hindert nun das einzelne Lebewesen an seiner Verwirklichung?

Sind die Unbilden der Natur ein Hindernis auf den Wege der Verwirklichung aller Fähigkeiten eines Individuums oder stellen sie nicht gerade die höchsten Anforderungen an eine Person?

Nein, mit der Zeit werden die grössten Hindernisse für die Entfaltung

eines umfassenden Talentes die menschlichen Gesellschaften, Ordnungen

Staaten sein.

Diese benutzen nämlich einseitig einen Teil des Individuums zu ihren

Zwecken (Luxus Weniger,Glaubensfanatismus,Fortschrittsfanatismus, Produktionsfanatismus (Bruttosozialprodukt), Wachstumwahnsinn etc.)

während sie die anderen Teile absondern und getrennt vom Menschen bef

riedigen bzw. unterdrücken (Fernsehen,Pornographie,Drogen etc.)      ;

Selbst wenn diese Ordnungen der Gattung Mensch zur quantitativen Vermehrung und Vervollkommnug (Spezalistentum) verhelfen, fälit damit proportional zur Größe einer Ordung (Staat/Gesellschaft) der Anteil des individüller. Lebensausdruckes weg.

Zwar ist das Gesamtbild des Staates eine Form äusserst wissensreichen Lebens, mit unzähligen Detailkenntnissen und Werkzeugen, doch fern liegen diesem Gebilde die Empfindung, der Traum, die Angst/Freude, die Fragen des Zieles im philosophischen Sinne (unter ständiger Einbeziehung des Todes). Ziel für einen Staat ist höchstens Funktionalität.

D.H. alle einzelnen Glieder berechenbar zu gestaiten und ewig in den

Dienst der vollkommenen Organisation zu stellen.

Staatsträger und Staatsfeinde

Nun kann man die Menschen unterscheiden, deren Verhalten und Motive unter-

suchen, in der Art, wie sie einen Staat aktiv erhalten, passiv ihn an-

erkennen, oder ihn ablehnen vom Regelverstoß bis zur strikten Ablehnung

und Verweigerung.

Geschichte der einzelnen Gruppen

a)

Zu beginnen hat man sicherlich mit der der Gruppe, welche Gemeinschaften gegründet haben (als Einzelne), mit dem Ziel die Abhängigkeit der einzelnen Glieder von einer oder wenigen Personen zu schaffen.

Als Motiv kann nicht der Überlebenstrieb, folgend die Gewinnsucht und Faulheit jener Wenigen allein verantwortlich gemacht werden, denn ihre individuellen Stärken hätten ihnen auch im jeweiligen Einzelkampf den persönlichen

Erfolg  gesichert. (Max Nettlau, Der Vorfrühling der Anarchie, Berlin 1925)

Hier nähern wir uns einem psychologisch- philosophischen Problem, dem der Macht      als Grundlage für Herrschaftsausübung.

Macht selbst vielleicht entspringend einem verlorengegangenen Freundeskreis durch übermäßige Stärke, wo die Zuneigung schließlich durch genossenes Duckmäusertum und dienender Sklaverei ersetzt wird und Ersatzbefriedigung verschafft.

Sich notwendig machen als Einzelperson, die Wichtigkeit seines Individuums auf die weitere Umgebung ausdehnen (Tiere,Pflanzen, Menschen). Dabei steht, wenn überhaupt, die Freiwilligkeit der gleichen/ähnlichen Gedanken/Ideen im Hintergrund.

Vordergründig wird versucht, meist mit Erfolg, durch Zucht,Zwang (Erziehung) oder Gewalt (Militär) eine Gleichschaltung der Ideen und somit Interessen zu schaffen.

b)

Zählen kann diese erste Gruppe/Truppe, kontinuierlich auf die passive Masse, welche   hohlen Konservendosen gleicht, die mit irgendwelchem Kram gefüllt werden können.

Woraus hat sich diese zweite Gruppe und Majorität rekrutieren lassen? Waren es    Wesen, welche sich erst in ihrem Grundstamm nach der ersten Errichtung von Herrscnaft herausgebildet haben, da sie sonst nicht überlebensfähig gewesen wären?

Oder waren jene das Material bei der Errichtung erster Herrschaftsformen, welche in fruchtbarem Gebiet lebten wo das Überleben keine großen

Anforderungen an die vielzähligen Fähigkeiten der Individün stellte?

So daß aus dem Aspekt der Unterforderung sie sich aus Langeweile um das System der Herrschaft schaarten.

So sind untrennbar die erste und zweite Gruppe miteinander verbunden  sozusagen eine Jahrtausende alte Allianz gegen die dritte Gruppe, der mehr oder weniger kräftigen Widersacher.

c)

Jene besteht oder bestand zuerst einmal in Solchen, welche ihr Leben auf eigene Art einrichteten, hiermit zurecht kamen ohne sich auf andere Individün verlassen zu müssen oder von ihnen abhängig zu sein.

Hier wird es Einsiedler gegeben haben, wie auch noch heute, aber auch kontaktfreudige Menschen, welche sich nicht in ihre Suppe spucken lassen woliten.

d)

Dann gibt es noch jenen anderen Teil, welcher mit ständigen Ausbesserungen versuchend am System mit Reformen herumfummelt um es irgendwie notdürftig zu erhalten.

Diese bemerken sehr wohl Mängel an den menschl. geselischafti. Einrichtungen. wollen ihnen aber aus vielerlei Gründen, nicht auf den Grund gehen, sondern bekämpfen nur Auswirkungen.

Das selbst der Kampf nur gegen die Auswirkungen erlahmt, liegt daran das die Menschen den Regeln und Normen einer Gesellschaft im Laufe der Zeit immer höhere Bedeutung zugemessen haben, und sie zu unzähligen Gesetzen gemacht haben welche jeden kleinsten Bereich(Privatbereich) betreffen und genau befolgt werden sollen.

Ausnahmeregelungen können vorher beantragt werden, immer ohne Aussicht auf Erfolg, den entscheidend ist nicht die eigene Meinung oder Erfahrung sondern das Gesetz welches für die allgemeine materielle Sicherheit immer dazu bereit ist das Individuum zu opfern.

Jetzt stehen wir an einem Punkt, wo selbst in europäischen Ländern der Luxus und die materielleSicherheit vom Staat nicht mehr garantiert, geschweige denn vermehrt werden kann. (Wirtschaftskrise 2008/9).

Dazu kommt eine zweite Ungewissheit, die der umweltbedingenden Faktoren, welche seit Beginn der organisierten Vermehrung des Menschen immer mehr in den Hintergrund der Wirtschaft treten mußten, weil man der Meinung war diese steüren, beherrschen zu können!

Die Prognosen was den Energienhaushait angeht, mit der folgenschweren Wirkung des Verbrauches ebenjener, zeichnen deutlich eine baldige Katastrophe ab.

Obwohl wissenschaftlich schon diverse Mißstände aufgezeigt wurden

(z.B. Co   Ausstoß mit dem Resultat eines Ozonloches oben und Vermehrung von Ozon unten, Abschmelzen der Pole, Oil Peak, Klimaerwärmung, Zunahme von Wetterextremen, Grundwasserverlust, Anstieg des Meeresspiegels etc.) kann man aus wirtschaftlichen Gründen diese nicht beheben.

Unterm Strich muß man annehmen, daß die bisherige Art des menschl. Treibens und Lebens nur noch kurze Zeit andauern kann, um dann abrupt an der Wirklichkeit zu zerbrechen.

Für diese Wirklichkeit will ich reden!

Eine Realität welcher wir nicht mehr aus dem Weg gehen können

Die Frage kann heute nicht mehr lauten, wie können wir noch den europäisch- zivilisierten Luxuslebensbetrieb auf Kosten der gesamten Umweit aufrechterhalten, oder mit welchen Mitteln sich ein abzeichnender Untergang verzögern oder gar vermeiden läßt, sondern sie muß eine absolute fundamentale Veränderung des derzeitigen Denken und   Handelns als notwendig kommend verstehen und zu beantworten suchen.

So eine Veränderung kann somit nicht ein wesentliches Ziel der Revolution sein, da diese sich sowieso ergeben wird.

Die Revolution muß aus dieser Veränderung ihren Nutzen ziehen, d.h. Vermeidung des Rückfalls in eine stagnierende, alles behalten wollende Lebensart.

Diese Revolution muß einen Ausweg aus der Resignation zeigen, durch ebensolche.

Freiheit contra Wohlstand

 

„Der Wohlstand, die Behaglichkeit, die den Sinnen Befriedigung schafft, wird jetzt begehrt, alles Welt will vor allem das, folglich wird sie einer geistigen Sklaverei entgegengehen, die noch nie da war.“ ( Nietzsche aus dem Nachlass 1887)

Revolutionen, Erhebungen im kleinen Masstab , partielle Revolten gegen den Abbau des gewohnten Konsumverhaltens aus Mangel an Geld wird es und gibt es schon einige.

Nie gehen sie jedoch an die Ursache, welche nicht wie im Komnunismus gedacht die ungerechte Verteilung der Güter bedeutet, sondern eigentlich das Jahrtausende andauernde falsche Verständnis vom Leben, ob unter religiösen, wirtschaftlichen oder sonstigen korrupten Vorzeichen, ist.

Jede sinnvolle Revolution muss sich gegen die Reaktionäre im größeren Stil wenden, welche um jeden Preis die althergebrachte Vorstellung vom Menschen weiterhin der Gesamtheit aufzwingen wollen.

Die Regeln die wir vermeintlich der Natur oder Religion andichten gibt es nicht.

Pflanzen oder Tiere zeigen nicht in ihrer Daseinsgestaltung ein Be-

folgen von ehernen Gesetzen, sondern zeichnen sich durch ihre scharfe

Trennung von Anpassungsnotwendigkeit  und Formenvielfalt aus.

Der Mensch besass die Anpassungsnotwendigkeit nur im Bezug auf Seines-

gleichen, Formenvielfalt wurde systematisch erstickt.

Der Mensch vermeint frei die Erde gestaltet zu haben und ihm wird

schließlich der Zwang zur schädlichen Wirkungsbekämpfung auferlegt.

Die Formenvielfait beschränkt sich auf die Verfeinerung zu befriedigender

Grundbedürfnisse (daraus abgeleiteten), dazu bedarf es eines immensen

materiellen Aufwandes, welcher sich steigert bis zum dekadenten

Genuß finden im freiwilligen Leiden durch Zwang (Extremsport, Sadomachismus, Pornografie als letzter Tummelplatz aller vorstellbaren und unvorstellbaren Manien).

Eines der deutlichsten Symptome für die Pervertiertheit unserer Zeit sind die kleinen Proteste wenn es um den Erhalt von Luxusgewohnheiten geht, denn Wohlstand geht nur unter Abzug der Freiheit, in Abhängigkeit, die Äquivalenz gälte es erst noch zu beweisen.

Mit diesen Revolten aber, welche nur auf Aufrechterhaltung eines Luxusstandards um jeden Preis zielen, möchten wir nichts zu tun haben.

Dennoch sind gerade diese auch nützlich und man muß sie um der Sache willen schüren wo man nur kann, denn sie bringen den Staat angesichts schon sehr desolater Zustände in Mißkredit, treiben ihn mehr und mehr in die Enge, bis zur hoffentlich endgültigen Aufgabe.

Doch darf man sich nicht in den Dienst solcher Revolten stellen. Nutzen kann man und muß man sie, um die eigenen Sache voranzutreiben. Doch bei der Beeinflußung sollte die Propaganda für die eigene Sache im Vordergrund stehen und die Revolten nur ein Trittbrett bedeuten.

Fast alle Kommunen sind auseinanderdiffundiert in noch übriggebliebene Individuen welche nur allein in der Lage sind einen antigesellschafti. Weg zu gehen(gemeint ist mit antigesellschaftl. ein Leben welches sich nicht die Ziele und Motive der geprägten Masse zueigen macht, sich nur mit dem Ausleben der einzelnen Fähigkeiten in ihrer Vielzahl und im Zusammenhait über Wasser hält).

Es geht somit nichtmals mehr vorrangig ums Auswandern zur Lösung der Probleme, allerdings sollte man die Bevölkerungsdichte eine Region nicht unterschätzen in ihren Auswirkungen auf individuelles Leben,  sondern darum auf auch materiell freier Basis eine Art von Tausch und Kontaktgruppe zu bilden, wo Jedem seine Lebensweise zugestanden wird.

Ja geradezu erforderlich ist und man in grundsätzlichen Punkten einig ist und sich entsprechend nach aussen (im Ernstfall auch gemeinsam) zur Wehr setzt.

Dabei jedoch die einzelnen Leben unabhängig ihrer politischen Überzeugungen tolerieren..

Mit welchen Ziel?

Sicher steht als Ideal irgendwo auch eine geographisch verbundene Gruppe welche auf nahem aber nicht engen Terretorium sich selbst am Leben, erhält durch unautoritäre Ergänzung der Fähigkeiten.

D.h. innerhalb dieser Gruppe muß die Bedeutung des Geldes vermindert werden, da der Austausch von Leistungen, Ideen Material und Können für beide Seiten einen höheren Gewinn bedeutet als eine korrekt über¬wiesene Lohnabrechnung.

Eine geographische Konzentration wo alle auf ihre Art eine Möglichkeit finden in erreichbarer Nähe zusammenwirken zu können.

Eine Gemeinschaft bezogen auf ein Gehöft mit Grund ist immer eine Art von Gefängniss, welches Resignation und Unzufriedenheit nach kurzer Zeit hervorruft.

Du Problem liegt sicherlich zum einen darin, daß nur bestimmte Fähigkeiten von Einzelnen aktzeptiert werden und so von vorneherein sogennannte Pflichtbereiche entstehen, wo nur einzelne für einen Bereich zuständig sind.

Der Tauschwert hängt dann von der Nachfrage ab, und diese beginnt damit die einzelnen Fähigkeiten in verschiedene Wertigkeiten einzuordnen. Im täglichen Ablauf muss gemeinsames Arbeiten durch verschiedene Ideen und Beteiligungen befruchtet werden, welche Kenntaustausch nach sich ziehen und somit die Geschlossenheit des Individuums und auch der Gruppe stärkt.

Wer jetzt noch glaubt er könne genüßlich sich zurücklehnen und die Früchte seiner Arbeit genießen, dessen Obst verfault schon vor dem Zugriff am gefällten Stamm.

Konrolle contra Vielfalt, Individualität

Man denkt angesichts unserer technischen Errungenschaften, einhergehend mit staatlicher stärkerer Observation durch die Beherrschung auch kleinster materieller Dinge, auch an die Vernetzung der Information über den Einzelnen, wie weit mag diese schon praktiziert werden?

Oder ist sie aus finanziellen Gründen und übergrosser Datenmenge noch verhältnissmäßig gering?

In den letzten 10 Jahren hat sich da zwar einiges getan, vor allem mit dem Alibi Terrorismusbekämpfung, aber gegen punktuell an vielen verschiedenen Orten auftauchenden Widerstand ,(auch nur als passiver Widerstand durch Verweigerung)  wäre ein Staat bisher immer noch machtlos.

Die Frage  was bewegt zur Zeit wen, welche Gruppe, gibt es eine „Untergrundbewegung“ welche wirtschaftliches und damit politisches Sagen hat, z.B. in Form der G7?

Selbst bei genauer Beobachtung, Erforschung der Auswirkungen auf ihre Ursachen hin, findet man keine eindeutige Bestimmung von aussen.

Sicher, es ließen sich assoziativ verknüpfte Verbindungen denken (Determinismus), aber auf diese Vermutung zu bauen hieße sein Individuum endgültig zu verleugnen.

D.h., selbst wenn es solch eine Vernetzung mit Folgen auch für die Erfolge eigenes Handelns geben sollte, kann man höchstens Sandburgen auf jenen Strand der Kontrolle bauen, das wirkliche Leben aber abseits führen.

Das zum weiteren heißt, eine gute Revolution kommt nur durch langanhaltende Verschwörung zustande!

Jede Verschwörung beinhaltet somit auch einen Hang zur Schizophrenie.

Doch wer kann und wird sich an solch einer Verschwörung beteiligen?

Seit ca. 200 Jahren war man einhellig der Meinung, eine Revolution könne nur aus der Vereinigung der Ärmsten, der Geknechteten, der Unfreien heraus geführt werden. Irrtum!

In über 3000 Jahren wurde genau jene Schicht erzogen, jeder Aufstand gegen die besitzende, befehlende und herrschende Schicht nach kurzer Zeit gebrochen.

weil nämlich jede Revolution sich nur auf eine teilweise, die materielle

Lage der vielen Unterdrückten verbessernde Veränderung berief»

und nicht das menschliche Staats- und Geselischaftssystem als Ganzes

in Frage stellte.

Dies hängt zusammen mit der anerzogenen Abhängigkeit, Obrigkeits-

hörigkeit und überlanger Geduld all jener vor sich Hinkrepelnder.

Bei jeder Veränderung werden sie ein Türchen suchen, durch welches sie

aitgewohnte und mittierweile geliebte Verhaitensweisen hereintragen

können.

Jede Revolution läßt sich durch mehrere geschickt verteilte Zuckerstückchen bei jenen direkt beheben, wenn die Gewohnheit als Massstab für Zustimmung genommen wird.

Nur jene welche selbst in drückenden Zuständen noch zurechtkommen und dabei den Widerstand gegen die Umgebung noch anzuschüren vermögen (in sich selbst und in der Umgebung) werden auch nicht nach der ersten Mahlzeit zu den Volksspielen rennen und alles Eigene fallen und liegen lassen.

Für jede wirkliche Revolution gilt, es ist nie genug !

In einer Zeit wo die gewöhnliche Arbeitskraft immer mehr ihre Bedeutung verliert (nicht nur für die herrschende reiche Schicht, da Jene mittlerweile durch Maschinen immer weniger Arbeitskräfte für die Vermehrung ihres Reichtums benötigen) , kann man nicht mit einen wirkungsvollen Protest der Arbeiter(lohnempfangende Schicht) rechnen. So ein Aufstand verpufft in der Unwichtigkeit wenn Teile der Arbeiterschaft streiken, da sie aufgrund ihres Überflusse jederzeit ersetzbar sind.

In Gegenteil, um Arbeit betteln und dafür teuer bezahlen, das ist das Los des „Proletariats“.

Sich gegenseitig zerfleischen im Kampf der Unterbietung des Lohnes nur um überhaupt etwas zu erlangen.

Vielleicht bleibt dann nur die anwachsende Gruppe der kleinen Selbstständigen, Selbstversorger (wie wohl ich weiss das hier nur meine Existenz nach Ausdruck verlangt).

Aber desto mehr Lohnarbeit weniger wird, und die Löhne geringer im Vergleich zur Kaufkraft, umso mehr wird die Masse Abspalter erleben welche aus Not sich selbst irgendwie versorgen müssen, ohne gewohnte Unterstützung der herrschenden Macht oder des herrschenden Systems, eher gegen diese Strukturenl

Daraus muss und wird ein immer stärkerer Austausch von Produkten und

Kenntnissen persönlich untereinander notwendig werden, im Gegensatz

zur unpersönlichen Kaufkraft mit monotoner vereinsamender Spezialisten- Lohnarbeit.

Dies wird die Basis sein von der aus eine Revolution geführt werden kann, wo die Abhängigkeit vom Staat reduziert wird, wächst die individuelle Freiheit und die Möglichkeit wieder starke und sinnvolle Kontakte  zur Umgebung zu knüpfen.

Der Mensch als Gemeinschaftswesen,

eine gängige Theorie, welche mit Sicherheit Tatsachen beschreibt ab Beginn der ersten grossen Kulturen(Zweistromland).

Jedoch  die Zeit davor nicht immer zutreffend beschreibt, wo es auch archäologisch bewiesen diverse Einzelgänger gab.

Dennoch kann man mit Sicherheit, unsere heutige Zeit betrachtend, davon ausgehen, den Menschen als Gemeinschafts-/Gesellschaftswesen zu verstehen.

Interessanterweise liesse sich heute der Umgang mit den Mitmenschen auf ein kleineres Minimum reduzieren als zur Zeit vor 1900, wo zum Lebensunterhalt notwendig eine grosse Zahl zwischenmenschlicher Beziehungen aufrecht erhalten wurde, da Produktionsabläufe nicht in immer kleinere Spezialisteneinheiten aufgestückelt wurden, sondern bei der Schaffung eines Produktes der gesamte Weg von der Herstellung bis zur endgültigen Vermarktung gegangen wurde.

Die Möglichkeit zur Isolation in heutiger Perfektion wurde erst durch die zugewiesene unverknüpfte Detailaufgabe möglich.

Die früheren angestammten zwischenmenschl. Kontakte beruhten fast alle auf dem Austausch von Kenntnissen, Materialien, wo sich beide Seiten einen Nutzen versprachen.

Auch bei der Konstellation Meister-Schüler geht der gebende Teil nicht leer aus, er findet Anerkennung und erkennt neue Wege wie neue Schwierigkeiten bei der Problembewältigung.

Diese Gewichtung fällt jedoch oft genug auch einseitig aus, wenn z.B. der “Meister” alle unangenehmen, monotonen Arbeiten an den Schüler deligiert, ihn in ein maschinelles Werkzeug verwandeln will.

Grundsätzlich kann man unterscheiden zwischen 3 möglichen Arten von zwischenmenschlichen Beziehungen:

A)  Abhängige, notwendige und aufgezwungene Beziehungen:

–  Arbeitgeber/nehmer, Kundschaft, Angestellte, Handwerker, Reparaturdienste,

–  Prostitution, Dienstleistungen im weitesten Sinne.

–  Bürokratie, Beamte, Polizei, Schaffner etc., Gerichte, Vorladungen, Behördentermine

B)   FreiwilligeBeziehungen

–  Freunde, Gleichgesinnte mit der Absicht von Austauch von Kenntnissen und

Hilfestellungen.

c)   Freiwillige Beziehungen mit sexuellem Gehalt

–  Partner

–  Familie

Ziel aller eingegangenen Beziehung ist der Versuch dem Solipsismus (der Vorstellung nur das Ich sei wirklich, alles andere Täuschung, Makulatur), zu entgehen, Verständniss zu erfahren, Hilfe bekommen und neue Dinge, Vorgänge zu verstehen.

Das Phänomen der Einsamkeit, möge es auch noch so gut von den Betroffenen kaschiert werden, greift immer mehr und intensiver um sich.

Geradezu im proportionalen Widerspruch zur Verfeinerung und Vervollkommnung der Kommunikationsmittel wächst das Gefühl von Isolation welchem man gemeinhin durch noch intensivere aber gehaltlosere Nutzung von Kommunikationsmitteln zu entgehen sucht. (Handy, Internet, Chat, TV).

Zunehmend beschränken sich die zwischenmenschlichen Kontakte auf Floskeln dem TV abgeguckt,

auf langwierige und langweilige Gespräche über Detailfragen von Hab und Gut,

treffen aber in keinen Sinne mehr das, was mitunter mit der “russischen Seele” beschrieben wird.

Die Tatenlosigkeit im zwischenmenschl. Umgang erinnert stark an die virtuelle Spielerei im Internet, wo stundenlang Varianten, Möglichkeiten geistig aufgenommen werden, jedoch das alles keinerlei Folgen nach sich zieht.

Nun können natürlich auch zwischenmenschl. Beziehungen zur Last werden, dann wenn z.B. jemand immer wieder von denselben Dingen anfängt zu reden, ohne im Laufe der Zeit zu neuen Erkenntnissen, Taten Handlungen zu gelangen, quasi psychotisch dem Drang zur Rekapitulation erliegt.

Sozusagen wenn jemand als Person, Ich abgeschlossen wie ein Block vor uns steht, wo jede mögliche Entwicklung geendigt hat und nur noch das vorhandene Material hin und hersortiert wird. Bei einem Gespräch mit solchen Personen findet eigentlich kein Gespräch mehr statt, sondern der Andere greift willkürlich einzelne Wörter meist aus dem Zusammenhang auf, um daran assoziativ seine eigene festgelegte sich immer wiederholende Weit auszubreiten.

Mitunter geraten zwei derselben Personen aneinander, das Gespräch wird zu zwei Monologen.

Lästig, ja geradezu quälend können auch Behördengänge werden, wo die Individualität des Einzelnen völlig unberücksichtigt bleibt.

Ein wichtiger Aspekt, die heutige Trennung von Gespräch und Tat scheint mir das Hauptproblem zu sein, zum einen versickert alles im Gespräch und es kommt nie zur Tat, zum anderen führt gemeinsames Handeln mitunter erst zu einem Weg aus der Vereinsamung und zu einem interessanten Gespräch.

Wichtig ist natürlich auch das immer wieder auftretende Faktum der Dominanz, d.h. die Einflussnahme, die psychologische Tendenz des Freundes, Gesprächpartners.

Will man jemanden zu etwas überreden, ihn von etwas überzeugen?

Zuletzt wäre noch zu erwähnen unter Hinblick auf die moderenen Kommunikationsmittel, die Verschärfung der Propagandisierung und Konsumreklame, wie die bewusste Verdummung als Ziel von Fernsehsendungen mit möglicherweise staatlichen Interessen.

Die Kontaktarmut unserer heutigen Zeit im Kontrast zu einer ungeheuren   Anzahl von Menschen auf kleinem Raum konnte nur dadurch möglich werden, das durch völlig unpersönlichen Einsatz Menschen überleben konnten.

Das heisst, es gab und gibt eine grosse Zahl von Menschen, welche entweder durch ererbten Reichtum oder durch Erziehung als Züchtung nicht gefordert sind sich für ihr Überleben persönlich einzusetzen. Weder den Kampf aufnehmen müssen mit der Natur noch mit den Mitmenschen.

Deren Denken kann sich entweder auf gar nichts mehr beziehen (verschwinden ) oder sich nur noch mit materieller Verfeinerung des sehr eigenen und in sich abgeschlossenem Lebensraumes beschätigen.

Den Menschen gilt es die Grundlage ihrer Passivität und Isolation zu entziehen, indem das unpersönliche Geld als Vorrats- und Sicherheitsmittel entwertet wird.

Man kann Ihnen jeglichen Besitz lassen, da er starr und unbrauchbar wird   wenn zur Nutzung und Versorgung Mittel erforderlich sind, welche nur durch Austausch von Leistungen zu erlangen sind

Die Gefahr des Besitzes liegt in zwei Gründen,  zum einen könnten diejenigen welche grosse Güter angehäuft haben durch Vorratsmonopolismus andere Menschen in die Fron zwingen, jedoch bei  einer Revolution wie ich sie kommen sehe wird der überwiegende Teil  beweglichen Material geplündert oder zerstört.

Was bleibt sind Häuser, Maschinen ohne Arbeiter und ohne Rohstoffe. Das Interesse in diese Dinge wird solange erlahmt sein, wie genügend Vorräte vorübergehend telis luxuriöses Überleben garantieren.

In dieser Zeit besteht dennoch die Gefahr, das nach einem offensichtlichem Zusammenbruch des Staates Privatarmeen von Besitzenden gebildet werden, welche den Besitz von Einem oder Wenigen auf Grundlage des Söldnertums zu verteidigen haben.

Die Frage wird sein:

a)

werden die Besitzenden den Zusammenbruch des Staates gemeinsam

verhindern können?

Dagegen spricht die grosse Anzahl der zu versorgenden Mehrheit von Menschen, Im Gegensatz zu immer weniger Arbeit und Fremdunterbietern aus dem östlichen Ausland, ebenso spricht dagegen die Konflikte und Kriege unter den Besitzenden bestimmte “Privilegien“ und „Pfründe“ betreffend.

Dafür spricht die partielle Klevernees was die Sicherung von Besitz anlangt, dagegen die globale Ignoranz und Dummheit.

b)

werden sie, wenn sie den Zusammenbruch des Staates nicht aufhalten

wollen oder können, sich zu Verbänden zusammenschliessen um sogenannte Kleinstaaten zu bilden?

Dies ist durchaus wahrscheinlich, wenn auch nicht sicher, hier spielt die Entfernung von Grossbesitzern untereinander/zueinander eine wesentliche Rolle, ebenso die Möglichkeit, dass die wenig bis gar nichts Besitzenden im Moment des Zusammenbruchs Ihre Chance erblicken und Strassen wie Höfe durch Massenplünderungen und Raubzüge unsicher machen.

Bei dieser Eskalation steht dann Masse gegen die Technik Weniger, welche jedoch wesentlich von Nachschub und Energie abhängig ist, wo hingegen die Masse ein fast unerschöpfliches Reservoir an darbenden Menschen zu bieten hat.

Das nächste grosse Problem ist die mittlerweile erschreckend gelungene Zucht des verblödeten Massenmenschen, bar jeder Individualität abhängig vom Konsum und dem Geltungsbedürfniss nach Gleichheit.

Das heist alles Leben und Denken selbst der Ärmsten der Armen in Europa und Amerika richtet sich nach Statussymbolen und nicht nach Überlebensnotwendigkeit.

Somit wird der erbitterste Widerstand gegen eine Revolution aus der sogenannten unteren Mittelschicht kommen, welche jedoch mittlerweille wieder auf das Niveau des Proletariats herabgedrückt wird.

Dennoch werden die Meisten sich zuerst einmal an ihr bisschen Besitz klammern, ohne an die im Überfluss Besitzenden oder die wirklich Armen zu denken.

Eine Revolution wie ich sie hier schildere muss sich zum einen mit aller Gewalt gegen jene reaktionäre Mittelschicht richten, sie entweder auf seine Seite ziehen, oder ihr Spiesserleben der Scheinheiligkeit unmöglich machen.

Sie kann aber auch Verfechter des eigenen revolutionieren Gedankens aus dieser Schicht rekrutieren, welche wegen Arbeitslosigkeit,   Arbeitsverlust aus jener Mittelschicht ausgestossen wurden,  da deren Neid und Rache teilweise jene Stärke der Individualisten an Hass übertrifft.

Dennoch bleibt das Hauptproblem,  den Menschen ein Leben ohne Statussymbole und marktgerechten Idolfiguren begreiflich und schmackhaft zu machen, da die Verdummung des Menschen durch die Abhängigkeit desselben von Gegenständen eklatant ist.

Die Gedanken werden immer mehr von Gegenständen eingenommen, über deren Besitz oder Verlust sich über 90 % des menschlichen Denkens und Handelns ausbreitet.

Selbst die zwischenmenschlichen   Beziehungen werden immer mehr auf

das Rechnen mit materiellen Diensten und Dingen herabgewürdigt.

Somit lässt sich auch die Hast unserer heutigen Zeit erklären,

ein Versuch dem nichtgegenständlichen Denken auszuweichen,

An mir selbst bemerke ich in erschreckender Weise dieses Phänomen.

Nur durch List und Tücke gelangen wir zu zeit- und materielosen Gedanken, welche erst einmal Abstand schaffen und dann gestaltend das Leben begreifen wollen, es auf ein geistiges Fundament setzen und nicht Ausfluss sind einer materiell scheinorientierten Gesellschaft.

Die Frage jedoch ist, wie können diese nicht materiellen Gedanken wieder unser Hirn , unser Leben und Zusammenleben befruchten? Nicht durch den einfachen Rückzug in eben solche künstlich erzeug¬ten Gedanken innerhalb einer entgegengesetzten Welt. Dies würde zu nichts anderem führen als zu der langwierigen Aus¬schlachtung und Vermarktung ideeler, in greifbare materielle Gedanken und Symbole.

Die nichtmateriellen Gedanken können zuerst und zuletzt einmal gar nichts, sie sind Resultat einer Lebensform, welche nicht nur das Bewusstsein hat in dieser einen Zeit zu leben, sondern welche sich wertfrei viele verschiedene Welten vorstellen können und somit auch eine Zeit vor und nach dem eigenen individuellen Existieren.

Daraus resultierend bewertet sie die Lebenshandlungen nicht nach ihren direkten faktischen Erfolgen und Anschein, sondern denkt und lebt langfristig  auf Umwegen.

Dies bedeutet aber auch neben aller “Träumerei” das angesichts

materieller Sackgassen diese Art Menschen ein Wille und eine geistige

Bewältigungsmöglichkeit bleibt (daraus resultierend dann eventuell auch nebenbei spätere materielle Lösungen.

,

Das Ziel, die Verbreitung jener unpopulären Gedanken kann nur durch den Vergleich

von Menschen, welche selbst in materlell schwierigen Zeiten Ihren Willen auszudrücken

vermögen gegenüber den vielen Anderen, welche schweigen und kriechen, sich in ihr

letztes Hab und Gut flüchten,schmackhaft gemacht werden.

Solange wir noch in der Lage sind angesichts einer rein wirtschaftlich materiell beherrschten Erde gegen die Verursacher,  nämlich die Konsumtreiber und deren Schutzlegionäre die Staatsdiener einen unaussprechlichen Hass empfinden,  handelt es sich um ein gesundes Zeichen, welches man in Taten umsetzen könnte.

Entweder müssen die Gegenstände und Institutionen von den der Mensch abhängig gemacht wurde, oder sich abhängig fühlt, bis zur dauernden Funktionsunfähigkeit sabotiert oder und missbraucht werden( wenn sie nicht schon in sich selbst funktionsunfähig werden), oder der Mensch muss innerhalb und mit seinen Gegenständen und Regeln dermassen isoliert werden, bis bis sein letzter Schrei nur noch der des “Heraus” ist (Übersättigung).

Beides wird zur Zeit unabsichtlich bewerkstelligt, jedoch ohne ein sinnvolles oder bemerkenswertes Ergebnis.

Neue Gegenstände, Luxusartikel und Beschäftigungsautomaten werden gegen die Realität der Vereinsamung gesetzt.

Der Nachschub an technischen Innovationen um alte Fehler und Mängel (an früheren technischen Hilfsmitteln zur Erleichterung des menschl. Lebens) zu beseitigen erscheint unversiegbar, da der Konsum den Hauptpfeiler unserer Gesellschaft bildet.

Das Altern und die Revolution

Entwicklung im Laufe eines Lebens , was heisst das ?

Die erste Frage muss lauten, was wird entwickelt ?

Zürst einmal das Erkennen von Schmerz und Lust,Bezugspersonen.,  die Möglichkeiten der Nahrungsaufnahme,  einfache Ursache- und Wirkungs-abläufe; wertfrei teilweise alle Veränderungen dar Umgebung  (visuell akustisch geschmacklich /Sinne/) wahrnehmen.

Diese Beobachtungsfähigkeit entwickelt sich aus der Person heraus, sekundär sind hier noch die Mittler und die Motivation. Ab einem gewissen zeitlichen Abschnitt ändert sich das fundamental, in dem Moment wo der eigene Wille präziser bekundet werden kann nimmt auch die Möglichkeit der Erpressung, Erziehung und Züchtung Form an.

Eigentlich hätte hier die weitere Aufnahmemöglichkeit des jungen Kindes Vorrang vor allen unzähligen Normen, welche ohne Ursachenverständniss dem Kind aufgedrückt werden.

Anstelle dessen nimmt der wertfreie Teil der Aufnahme fremder Dinge und Vorgänge immer mehr zugunsten einer Verhaltenslehre, welche mit Brot und Spielen besser Zuckerbrot und Peitsche ein pflegeleichtes Attribut der Geselischaft züchten will, ab.

Verständlich wäre noch die Notwendigkeit die Kinder schon in frühen Jahren zur Beschaffung des Lebensunterhaltes der Familie aus Notwendigkeit heranzuziehen. Aber darum geht es bei dem frühen Aufzwingen von Regeln und Normen nicht.

Es geht um gefügig machen, einpassen von allem Neuen in ein altes starres System von materieller Ordnung.

In der Schule dann, wenn die Kinder schon geprägt wurden, beginnt man Ihnen erst wieder minimale Freiheit zu lassen, aber nur noch für den Menschen welcher in der Lage ist sie überhaupt zu nutzen und nicht gerade Jenen selbstgewählten Handlungen und Entscheidungen mit allen Mitteln und technischen Raffinessen der Furcht und der Feigheit auszuweichen versucht.

Die Kinder werden durch Kleider, Noten und Klassenkameraden eindeutig definiert woraus sie Ihre spätere Stellung ablesen.

Hier haben sie sich dann in irgendein Maschinengefüge einzupassen und ihre wenigen notwendigen Fähigkeiten ( z.B. Geschicklichkeit beim Falten von Pappkartons) weiterzuentwickeln.

Die Freizeit kann nach herrschender Gesellschaftsordnung nicht zur Entdeckung und Weiterentwicklung von Fähigkeiten benutzt werden, da sie der zweckfreien Entspannung dienen soll, folglich sucht man in der Freizeit der einseitigen Unterforderung der Arbeitswelt durch Extremsport und ähnlichem zu entgehen.

Das sich mittlerweile die Freizeitgestaitung aufgespalten hat, in die der völlig Betäubten und Gezüchteten vor dem Fernseher mit allen erdenklichen oralen Genussmitteln versehen, und Jenen welche bewusstt Prüfungen, Leistungsvergleich suchen, im allerdings fast risikolosen Bereich des Sports und der weniger sportlichen Computer/Gesellschaftsspiele.

Ein Indiz für die allgemeine Unterforderung des Menschen und einer partiellen Überforderung.

Wenn heute in der Gesellschaft von Entwicklung gesprochen wird, ist damit eine Fähigkeit gemeint, welche nichts anderes ist, als seine Fahne in jenen Wind zu hängen , welcher von oben weht und dabei ein paar

Almosen abzufangen, welche dann in repräsentative Statussymbole umgesetzt werden.

Es gibt zwei Linien die kommende Revolution zu beschreiben:

Zun einen den gewaltfreien Weg, wo sich die um ihre Existenz kämpfenden Menschen immer mehr zu einzelnen Interessengruppen mit Selbstversorgung durch Tauschhandel zusammenschließen.

Oder den gewaltsamen Weg, welcher durch zunehmendes Schröpfen der Einzelnen vor sich gaht (Der Staat als Melker), – nur mit zunehmender Kontrolle erfolgreich.

Daraus resuitierend dann Aufstände in Form von Demonstrationen, Streiks und zunehmenden gemeinschaftlichen Ungehorsam.

Der zweite Weg wird kein kürzerer sein bei der dekadenten Schwäche und damit verbundener Obrigkeitshörigkeit.

D. h. die Schwelle ab welcher wirklicher Aufstand gegen den Staat zu erwarten ist, liegt immens hoch.

Da muß es schon dem einfachen Volk unmöglich werden ein Auto zu erhalten und “Drogen”(gemeinhin Medikamente,  Alkohol, Zigaretten) in jeder Form unerschwinglich sein.

Ob dann Fernseher und Computer reicht, die Massen zu beruhigen?

Dem jedoch widerspricht die materielle Bedeutung der Auto und Zulieferindustrie “schöner Wohnen”in Form von Baumärkten und Euroremont, welche ebenfalls der staatlichen Initiative unterliegen, da dieser solches fördert.

Die behutsam aber schlecht kaschierte Verteuerung des täglichen Lebens schafft für den Einzelnen leider die Notwendigkeit möglichst viele verschiedene Interessengebiete in ihrer Verwirklichung zu beschneiden (da nur mit Geld praktizierbar) und materielles Vermögen auf wenige bedeutend erscheinende Interessengebiete (vom Staat der Industrie durch Werbung suggeriert) zu reduzieren.

Da der Luxus der hier ansässigen westlichen Weit ausufernd war, kann eine lange Zeit vergehen bis der Mensch völlig ausgeplündert ist.

Da kann man alle Hoffnung und Erwartung nur auf die Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit setzen, daß die einst so boomende innovative Industrie in ihrer hybriden Gigantie sich potenzierend in ebenso potenzierender Schnelligkeit zusammenbricht.

2008/9 als klarer Beweis für den Zusammenbruch dieses Papiergeld Aktien/Kartenhauses.

Was dann?

Werden Überfälle, gewöhnliche Kriminalität zunehmen?

Wir die Auswanderungsrate steigen?

Werden die Existenzen zunenmen, welche im völligen staatsunabhängigen

“Dunkel” ihr Leben fristen?

Oder wird eine chinesische Vereinheilichung praktiziert, im Sinn der Ausschüttung von gleichem Material an 99 % der Bevölkerung? Wäre dies durchführbar?

Wird der Staatsapparat morscher werden, oder im Gegenteil alle Kräfte

konzentrieren und abschreckende Beispiele statuieren?

Letzteres ist beim Denken eines zweiten Weges das Wahscheinlichste,

selbst bis zum notdürftigen Konsum von Futterrüben fürs zweibeinige

Volk in Ost und bald auch in West.

Eines ist Fakt,

Desto früher eine Revolution einsetzt, schon bei Beschneidung kleinster Luxusbereiche welche nicht notwendig sind, desto verschärfter und erbitterter wird der Aufstand gegen alle neuen Reglementierungen, gegen überhaupt jede Regierungsform, da kein Versprechen selbst der Übergangsgangsregierungen eingelöst werden kann, da auch jene sich immer noch am marktwirtschaftlich kapitalistischem Modell orientieren werden.

Dies wird ein Perpetuum Mobile der Zerstörung aller gewohnten Formen und überlieferten Sitten.

Ein fast weisses Blatt für die Neugestaltung des Lebens einzelner freier und freiwilliger Gruppen.

Je später eine Revolution einsetzt, desto mehr ist das Volk schon an Unterfluß, Not, Zwang gewöhnt, folglich wird es beim kleinsten Mildern bestehender Not und Zwänge stehenbleiben.

Auch wird bei einer verspäteten , verzögerten Revolution die Einsicht wirken, das materiell wirklich der Großteil der Menschheit   abgewirtschaftet hat, und folglich alle sich in das von oben verfügte Sortieren fügen, wo jene am satten Leben gelassen, die Anderen tatenlos entsorgt werden, da immer noch die Lotto-hoffnung besteht, ich könnte ja den Glückstreffer ziehen, und privilegiert werden.

D. H., desto mehr Regeln, Zwang und Kontrolle bis zum Zeitpunkt der Revolution durchgesetzt wurden, desto unwahrscheinlicner wird der, absolute Niedergang/Tod herrschender Zustände.

Deshalb muß jetzt schon mit allen Mittelm gegen die zunehmende Züchtung

des Einzelnen zu einem Zahnrad ohne Selbstbestimmung und freier Entscheidung vorgegangen werden, auf persönl. gesellsch. u. bürokrat. Wege.

Deshalb ist jede Protestdemonstration sinnvoll, auch wenn sie manchmal vordergründig das Bestehen der jetzigen Zustände propagiert.

Fakt ist nämlich in diesem Falle, das eine starke Unzufriedenheit und Angst grassiert, sei es auch nur Gewohnheiten aufgeben zu müssen. Diese Angst ist Ausdruck für eine Veränderung ,welche sich durch Demonstrationen aus welchen Richtungen und für welche Ziele auch im-er artikuliert, und somit eine Veränderung des Jetzt beschleunigt, da auch die Ziele des:”es soll immer alles so bleiben wie es war” nicht mehr durchführbar sind und somit das Staatsgefüge am ehesten einem Infarkt

erliegt, wenn krampfhaft festgehalten wird an einem Status welcher

den tatsächlichen Gegebenheiten nicht entsprechen kann.

 

Der Zusammenschluß autark denken und leben wollender Wesen bleibt die höchste Forderung an unsere Zeit.

Doch vollzieht er sich?

Wie zeigt sich dies und welche Zukunft kann dieser Zusammenschluß haben?  Hier muß man wahrscheinlich von den kleinen Nuancen im zwischenmenschlichen Verkehr ausgehen.

Innerhalb einer anonymen Geselischaft, wo auch das Geselligsein mehr und mehr zu Projektionswettkämpfen erstarrt, wo jeder nichts anderes im Kopf  hat als dem anderen seine geistige, materielle und seelische Überlegenheit vorzuführen, gibt es nur noch sliten vertrauliche Kontakte zu “Freunden”.

Erst da wo eine gewisse Selbstständigkeit im Umgang mit dem gesellschaftl. Leben sichtbar wir, einhergehend mit kritischer Lebenstätigikeit, einfach Menschen die sich durch eigene Kraft auf den Füßen stehend und mit ungebeugtem Haupt halten, kann eine tiefere Beziehung beide Interessen verstehend, teilend und miteinander verbindend, entstehen.

Dabei spielt der gegenseitige Austausch von Handlungen, Gegenständen, Kenntnissen zur Bereicherung beider Seiten die wesentlichste Rolle. In der Geschichte kommt letzterer Beschreibung der Ausdruck die “Schaffenden“ am nächsten.

Geschichte der Macht

Am Anfang der Menschheit jedoch war der Ausführende, er lebte in fast ständiger Bedrängniss, war immer  zum in Nachhinein reagieren ge¬zwungen, konnte so gut wie keine Oberschau erlangen, und somit keine ideelen Resultate erreichen.

Dieses “fast” aber hat auch die Schaffenden gezeugt, welche ihr indi¬viduelles Leben hinter einen Plan, einer Idee, einer Liebe zurückstellen konnten.

Dieses “fast” hat aber auch den Konsumenten geschaffen, welcher einfach zu faul war eine, Überschau anzustellen, stattdessen sich immer mehr in individuelle  Triebregungen flüchtete .

Vor allem deshalb konnte diese Form der Menschen Fuß fassen, da durch das Zusammenspiel von Schaffendan und Ausführenden ein Überschuß an Nahrung , Material und Energie erzeugt wurde.

Dazu mußten die Schaffenden um den grossen Zeitraum der individuellen Sorge ZU überwinden sich Gehör verschaffen bei den erst noch in Viel¬zahl nur Ausführenden.

Dies gelang zuerst sicherlich nicht durch geistige, mündliche Propaganda sondern nur dadurch das sich wenige Schaffende auch mit der Ausführung einer Idee beschäftigten, so schwer es ihnen auch fiel. Das Resultat, der dann auch persönliche Erfolg, konnte erst bei den Ausführenden Aufmerksamkeit erregen.

Diese wollten nacheifern, konnten es meistens aber nur unter der Leitung der Schaffenden, welche somit wieder ihrer individuellen Fron, der prak¬tischen Ausführung einer Idee, entronnen waren.

Konsument als Hauptteil des Lebens war niemand am Beginn der Entwicklungsgeschichte des Menschen.

Es sieht aber so aus als ob das einzige Ziel des Abendlandes genau darauf ausgerichtet sei, so viele Konsumenten als möglich in ihrer Abhängigkeit von Schaffenden zu erzeugen.

Bloß die Rechnung ging nicht auf, die Schaffenden wurden auf demokratischem Wege zu Ausführenden degradiert, abhängig auch von Maschinen und Statistiken, nicht mehr von Ideen.

Und sie wurden später einfach nicht mehr benötigt, Hilfskräfte kommen aus dem Ausland und sonst ersetzen Maschinen die Tätigkeit, neue Ideen werden aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr praktiziert, da das wirtschaftliche Ziel die Erhaltung des kapitalistischen Staus Quo weniger ist.

Was bleibt ist ein morsches Gerüst ohne Erneuerungskraft, die Decadence aufgehangen an einem Leitfaden von heute senilen Greisen welche in allen wichtigen Vorständen wirtschaftlich bedeutender Unternehmen sitzen.  Das Resultat eine Verfielfältigungsmaschinerie unter Abnahme von Vielfalt und Qualität.

So wie man die Notwendigkeit der Schaffenden aus Überfluß abgeschafft hat, so pochen die Konsumenten auf ihre Rechte als Konsument.

Der Schaffende gilt heute als Spinner, der Ausführende als Arbeitstier oder Blutsauger. Daß Mittelmaß der Konsument mit seinen Ansprüchen.

Die Konsumenten verschleißen den Pfad bis zur Unbrauchbarkeit, wo dann die Schaffenden zu rein Ausführenden genötigt werden, zum Ausbessern an all den schadhaften Stellen, welche nicht durch die Idee, sondern durch die Masse zertrampelt wurden.

Bloß der einstige Berg des Überflußes ist bald abgebaut, ohne Aussicht auf Nachschub, dann erlischt der Status des Konsumenten, und ein Pochen auf gewohnte Rechte erzeugt nur noch Lächerlichkeit oder den Tod.

Mittel und Wege

Das herkömmliche Gefüge umstürzen, zersetzen, zerstören, eine Gegenwelt schaffen. Den verborgen keimenden Widerspruch auf die Spitze treiben. Dieser langen anhaltenden Zeit der hybriden Menschheitsvergötterung unter dem Pseudonym des Humanismus eine Absage zugunsten der nicht nur papierenen Individualität verschaffen.

Das was aus Angst vermieden wurde, zu suchen!

Das Risiko, den Wandel aus freien Stücken auf sich nehmen, den Tod unzählige Male im Leben selbst einzuüben, das Licht der Geburt immer wieder zu entfachen, so lebt man dann im kleinen das Große, so wird jedes Ende zu einem Anfang.

Wir liegen in nichts anderem eingebettet als in der unendlichen Ver¬wandlung aller Formen.

So können wir unsere Ruhe gerade nicht in einem ausgeglichenen Welt- und Lebensgefüge finden, weil die Frage des Endes, des Zusammenbruches, des Todes, als schweigende Gewißheit und Qual über aller Zufriedenheit im gewohnt Beständigen steht.

Erst mit voller Tatkraft, in fast triebhaft zu nennendem Handeln erfahren wir die innere Ruhe vor der verzehrenden Suche nach dem Sinn in allem Wandel.

Doch die überlegte, vorbereitete Tat unter Berücksichtigung vieler Risiken und der daraus folgenden Hemmung führt zu einer Halbherzigkeit im Handeln welche zu maschinelles Gehabe treibt.

Wir gebärden uns mittlerweile in unseres offiziellen Tun so als ob wir unsterblich wären.

Indem wir die Umgebung, Umwelt ebenso mit dem Stuck des allzeit geregelten Ablaufes umkleiden, schüren wir nur die schwärende steigende Lebensangst in einer immer furchtsamer werdenden Gesellschaft.

Gebäude Konstruieren wir, Verwaltungszentren welche an ihrem Aufwand ge¬messen für eine lange Zukunft sorgen sollen, und doch äusserlich wie inner¬lich in weniger als 50 Jahren völlig veralten, verrotten und zerbröseln.

Man will dem Einzelnen inmer mehr das Heft aus der Hand nehmen und beraubt ihn somit der Möglichkeit Ruhe und Entspannung gerade durch individuelle Handlungen und Risiken „auf sich zu nehmen”.

Taten wo für eine selbstgewählte Gemeinschaft aus der Freiheit des Willens und der eigenen Kraft ein Risiko eingegangen wird, ein Schmerz erlitten wird, man dem Zufall sein Glück abtrotzt, um es als Geschenk der Tat für die Gemeinschaft bereitzustellen dies wäre zukünftiges Handeln

Ein praktisches Beispiel für solch ein Verhalten in einer visionärer Zeit und Gemeinschaft.

Man braucht Holz für den Winter, alle wissen es, keiner verspürt den Drang Initiative zu zeigen.

Der Winter kommt, das Holz ist alle, der Wald weit weg und kalt, das Holz nass und schwer zu holen mit geringem Heizwert.

Jene werden gehen, welchen damals noch die Aufgabe zu leicht erschien. Die Zurückgebliebenen werden dann ebenso leiden (unter der Kälte des Winters), die, welchen es schon damals zu schwer erschien für Holz zu sorgen.

Doch irgendwann vor Winterende werden einige von den aufgebrochenen

Holzsuchern und Sammlern zurückkehren mit vielen Stapeln Holz.

Man wird auf beiden Seiten Verluste zu beklagen haben, doch dann ein Fest

feiern, wo beide Seiten durch den Verlust und die Tat enger miteinander

verbunden werden. So wird Jeder lernen wann seine Zeit gekommen ist, zu

handeln.

So wird auch der Eine wissen wozu der Andere da ist, denn wozu mit Holz zurückkehren, wenn der Platz kein Hafen sondern eine Einöde wäre ?

Mit dem Fehlschluß der Vielen, durch eine Weltregierung wäre die Individualität am besten geschützt und durch sie könnte der Mensch die höchstmögliche Zufriedenheit erlangen, habe ich nichts gemein!

Zur Not lieber noch das zersplitternde Auftrennen in Nationen, welche in ihren, immer kleiner werdenden Einflußkreisen zu einzelnen freien und freiwilligen Lebensgemeinschaften führen können.

Eine solche Gemeinschaft durfte einen Grenzwert von 100 Personen nicht überschreiten, müßte Wasser und Wald in der näheren Umgebung(bis 5 km) haben und ein eigenes Terrotorium von ca 300 ha umfassen.

Da gehts nun los, mit solch einer naturverbundenen Lebensweise kann man nicht 7 Millarden auf fruchtbares Land verteilen, dazu ist die Erdkugel definitiv zu klein.

Was dann?

Ein Lotteriespiel?       Die EU als Sitz der Erfolgreichen? Ein Krieg?       Die Synthetik in allen Bereichen? Die Eroberung neuer (Welt-)Räume?   Die Massenvernichtung? Der Krieg aller gegen alle?

All das und noch viel mehr wird versucht, was aber kann noch gelingen?

Die Industrienationen verkümmern und werden demnächst überlebensunfähig wegen Überalterung.

Die Kriege führen auch nicht mehr zum gewünschten Wirtschaftswachstum, synthetische Lebenmittel brauchen zuviel Energie zur Herstellung.

Rohstoffe sind begrenzt.

Über die Flucht in Weltraum wird nichtmals mehr in neueren Science Fiction geredet.

Der Mensch ist in eine fürchterliche Sackgasse geraten, und immer mehr drängen hintendrein.

Die größte Schwierigkeit macht dabei noch die perverse Proportionalität , das in den höchsttechnischen Regionen sogar teilweise ein kleiner Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen ist, demgegenüber sich aber in den notleidenden Ländern die Bevölkerung potenziert.

Zun anderen muß man sehen, daß diese Bevölkerungszahl von nun über 7  Milliarden Menschen nur unter absolutem Raubbau aller Rescurcen und einer maximalen Umweltbeeinträchtigung zustande kam.

Somit haben wir in den näcnsten Jahren mit zwei gravierenden Problemen zu rechnen, mit einem verstärkten Druck der ärmeren Länder, der darin besteht ihren Menschenmassen   Wohlstand zu ermöglichen, wie er plakativ als Lebensziel von westlichen Nationen propagiert wird. Da dies nicht gelingt, werden ohne irgendwelche Einverständnisse diese Menschenmassen in die reichen Länder mit allen Mitteln strömen um eben am kleinen Kuchen mitzuknabbern.

Oder das Niveau würde in der Hinsicht ausgeglichen, das die Industrie- erste Welt Länder beständig an Wohlstand verlieren, da die Produktion und 2. und 3. Welt Länder verlegt wird, und dort dann ein Wohlstand entstehen kann.

Was heisst überhaupt Wohlstand?

Heute im wesentlichen eine grosstmögliche Ansammlung von Gegenständen, welche einem das tägliche Leben und das Leben überhaupt erleichter sollen.

Ich möchte etwas haben und kann es artikulieren (den Gegenstand benennen, beschreiben)

a)         dann überlege ich ob ich diesen Gegenstand wirklich dringend brauche und wie umständlich der zur Erlangung desselben ist.

b)         dann suche ich den Gegenstand

a1) Habe mich entschieden ihn zu benötigen

b1) Finde ihn

Die Frage des Beitzes, etwas habe zu wollen heisst:

a)         es jemand anders wegnehmen

b)         es zu schaffen, mit dem eigenen Körper den eigenen Kräften (geht letztlich auch in a) auf, siehe Anaximander )

Jemand anderem etwas wegzunehmen geht auf verschiedene Weise

a)         stehlen

b)         kaufen/tauschen

b1) einmaliger Tausch

b2) regelmässige Dienstleistungen

c)         sich schenken lassen

d)         leihen auf eine bestimmte Zeit

Heute funktioniert die Erlangung des Gegenstandes, der Dinge im wesentlichen nur über den Kauf.

Dieser Weg hat sich in der Zeit der Entwicklungsgeschichte der Menschen immer mehr verkürzt, das heist vom Wunsch bis zur Erlangung des Gegenstandes vergeht immer weniger Zeit.

Vor:

200000 Jahren brauchte man ein ganzes Leben und hat vielleicht den gewünschten Gegenstand doch nicht erlangt

2000 Jahren, wie vor 200000 Jahren aber schon durch Sprache und eingeschränkte Reisemöglichkeiten zwar eine vielfältigere Auswahl von zu wünschenden Gegenständen aber auch eine bessere Möglichkeit diese durch Beweglichkeit und erste langandauernde Kontakte zu bekommen.

200 Jahren Post, Express, Läden, Kataloge, innerhalb von ein paar Monaten ist fast jeder vorstellbare Gegenstand mit entsprechenden Geldmitteln und Kontakten zu bekommen.

20 Jahren immer noch vergeht viel Zeit für Recherche aber mit Geld und Reisegeduld innerhalb von 2 Wochen fast alles erhältlich

Heute innerhalb von 24 Stunden mit Geld alles zu haben

Die alte Geschichte: der Weg zum Ziel- … ist das Ziel

Wir verkürzen den Weg immer mehr und dann…?

Der Zeitraum von Geburt bis zum Tode ist ziemlich klar bemessen und hat sich seit 200000 Jahren nicht wesentlich verändert, zwischen 30 -60 Jahren durchschnittliche Lebenserwartung.

Aber die Erlangung von Gegenständen hat sich immens beschleunigt, sodas wir heute die 200000 fache Menge von Gegenständen uns aneignen können, im Vergleich zu vor 200000 Jahren, – und das ist noch weit untertrieben.

Auch die Zeitspanne bis zum Besitz eines Gegenstandes hat sich potenziert verkürzt.

Unwillkürlich beginnt man an Pyramiden zu denken, nur das diesen neuen und schnell erworbenen Gegenstände im Regelfall auch genau so schnell wieder vergehen, im Gegensatz zu eben Pyramiden.

Wo früher wenige Wege nur möglich waren um zu Gegenständen zu gelangen werden es heute unzählige sein und verdammt schnell.

Der Kampf gegen den Stand, man vergisst geradezu das Stehenbleiben, den Moment, den Tod, in der Überfülle der jederzeit verfügbaren Gegenstände.

Zum zweiten haben wir mit der gesundheitlichen schweren Beeinträchtigung vieler Menschen auf der Erde durch veränderte Umweltbedingungen zu rechnen. Letztere können und werden auch zu erstem Versagen im größeren Sinne von technischen Einrichtungen führen.

Man könnte es auf die Spitze treiben und, unter Perfektionisierung des Resourcenabbaus und der Umweltverschmutzung, weiterhin ärmere Länder noch intensiver am “Wohlstand“ beteiligen, nur um den Druck von aussen etwas abzuschwächen.

Dies wird mittlerweile ja auch im grossen Stil betrieben.

Altautos und Müll in die 2. und 3. Welt, die Rohstoffe von dort als Austausch.

Auch wenn man den Dreck vor der Haustür entsorgen und abladen will, wird er auch ins eigene Haus in die eigenen Poren dringen und den Menschen mehr und mehr lebensunfähig machen in einer von ihm geschaffenem noch lebensfeindlicheren Umgebung als die des sogenannten “Naturzustandes“.

Trotz dieser Verhaltensweise, den Dreck vor der Haustür zu entladen und Absatzmärkte auf Teufel komm raus zu schaffen, kann der kurzfristig erreichte  “Wohlstand” so nicht mehr gehalten werden.

Da durch die weitere Technisierung anderer Lander der Wettbewerb sich extrem verschärft hat, und somit das Exportmonopol abgebaut und die eigenen Arbeitsplätze auch durch Rationalisierung unnotwendig und  unbezahlbar werden.

Folglich kann der erste kluge Schritt nur der sein, die ehemals reichen Industrienationen ihres ködernden Glanzes zu berauben, indem man sie systematisch demontiert und zu einer Art nachindustriellen aber hand¬werklich auf höchster Stufe stehenden Argrargesellschaft umfunktioniert. Immerhin, in den nächsten Jahren soll man laut dpa Meldung aufgrund der verschwindenden Industrie im Osten sogar die Elbfische wieder essen können, -ein Anfang?

Revolution des Rückzuges und des Reagierens

Es bliebe bei diesem wohlüberlegten Rückzug noch genügend Zeit einfache handwerkliche und umwelteingebundene Erfindungen und Versorgungsmög¬lichkeiten zu verwirklichen.

Dennoch, daß Problem der Überbevölkerung wäre noch nicht gelöst, ganz im Gegenteil, die armen Länder würden langsam zu funktionierenden In¬dustrienationen heranwachsen und wenn die Erde bis dahin nicht zur Lebensunfähigkeit verschmutzt und verhunzt wäre, würden sie ihre neuen Errung¬enschaften den späteren Generationen nachindustrieller Gesellschaften wieder aufgeschwatzt werden, wie seinerzeit die Spanier wertlose Glasperlen gegen wertvolle Rohstolfe eintauschten.

Oder Amerika wertvolles Öl mit ungedecktem Papiergeld erwirbt.

Vielleicht würde zu diesem Zeitpunkt aber auch die Bevölkerungszahl der neuentwickelten Industrieländer stetig sinken, aus vielerlei Gründen wie auch in Europa sich jetzt abzeichnet.

Dennoch scheint mir dann der Umweltkollapsoder auch Klimakollaps vor einer angemessenen Bevölkerungszahl einzutreffen.

Es bleibt also wahrscheinlich nur der Krieg als Resuitat aus zuviel Menschen auf zuwenig Raum.

Doch wo wird er stattfinden, mit welchen Mitteln?

Es geht längst nicht nur darum was man will, sondern vor allem darum, mit welchen Situationen man zu rechnen hat also ein revolutionärer Wandel wird eintreten, die Frage ist nur noch wie kann ich damit umgehen.

Und wie steht dazu dann der eigene Wille, und welcher mögliche Weg könnte sich daraus als beifriedigend ergeben/ erweisen.

Deshalb kann das Konzept einer Revolution nicht aus des ideelen gestampft werden, sondern muß über die Vergangenheit Schlüsse ziehen,

die Zukunft in ihren Varianten erahnen und in der Gegenwart reagieren.

Diese vorstellbaren Kleingemeinschaften von ca. 100 Leute können nicht einberufen werden, sie müssen ihren Weg zueinander durch das bestimmende Dickicht des zivilisatorischen Dschungels suchen und ein Bollwerk von Abneigungen gegen die Gewohnheit errichten.

Erst dann wird so eine kleine Gemeinschaft auch fähig sein ein ausgeklügeltes und funktionierendes Widerstandssystem gegen die Umgebung zu errichten.

Dann können sie in Autarkie gestärkt den weiteren Ablauf der Menschheitsgeschichte reagierend und nicht passiv erleben.

Gerade im Kriegsfall wird sich so eine Gemeinschaft erst als solche bilden und als die beste funktionierende erweisen.

Möglichst wenig nach aussen darstellen, die Substanz im Verborgenen halten, aber nutzen!

Dier Ausschluß , auch der Humanität wird angesichts der Bevölkerung un¬erläßlich sein.

Das heißt, ein passiver Kampf, wo man den anderen nicht tötet oder beeinträchtigt, sondern ihn in seiner eigenen Kloake ersaufen läßt.

Sin hohes Maß der Ignoranz ist dazu erforderlich, vieleicht aus Mitleid für das Leben selbst.

Erst wenn die Umgebung, den anderen eine Lebensweise diktieren will, muß man sich mit allen Mitteln zur Wehr setzen, da kann es auch keinen Konsens geben der aus mehr als 100 Menschen besteht.

Dies wäre dann nichts anderes als Zwangsverwaltung vieler Minderheiten. Hier fängt nämlich wenn überhaupt der Humanismus an und hört auch genau dort schon auf.

Kants Imperativ in vulgärer Form beschrieben ” Tu nur das gegenüber anderen, was du auch von anderen ertragen würdest” hinkt an jeder Stelle, hauptsächlich weil es so ein weisses unbeschriebenes Blatt Papier, wo er seine Maxime aufstellte, gar nicht gibt. Der Mensch ist schon immer in ein Beziehungsgeflecht eingebunden nur als Beispiel Sado-Masochismus.

Die Möglichkeit in so einer nachindustriellen Agrargesellschaft mit unzähligen verschiedenen Gemeinschaften lebensfähig zu bleiben, besser auch zu werden , steht jedem offen.

Denn Material und Fähigkeiten, Kenntnisse stehen in so einer Gesellschaft gleichwertig gegenüber und funktionieren in ihrem kleinen Zusammenspiel.

Wille zur Veränderung?

Die Frage ist nur, wie entscheiden sich die einzelnen Menschen?

Solange sich der Grossteil in behütete Massenverwaltung begab und sein gemütliches Überleben dadurch gesichert sah, wird er allen Versprechungen folgen, wenn sie sich für ihn auch zum Großteil erfüllen. Doch wenn diese Versprechen immer leerer werden, und der Lebensstandard kontinuierlich ohne zu erwartendes Ende oder ausreichendes Minimum sinkt, werden auch die Vielen gezwungen sein wieder mehr Wert auf ihre eigenen Hand¬lungen, Fähigkeiten und Kenntnissezu legen , und sie wieder indivi¬duell einsetzen müssen und nicht nur verkaufen, um zu überleben.

Dann wird die Zeit reif sein, wo auch die Maske des guten Willens der herrschenden Klasse, in Form von Politkern welche zugleich Vorstandsvorsitzende grosser Unternehmen sind, Managern welche eigentlich süchtige Spielbankzocker sind, fallen, und sich dahinter einfache Gier zeigen, welche durch die Definition vom Staat legalisiert wurde.

Doch mit dieser Wirklichkeit, der elementaren Bedrohung der Einzelnen durch den Staat, beginnt auch das Ende desselben, deren Träger und Nutzniesser werden sich auf kleinere Räume reduzieren müssen, oder verschwinden aus Angst, den großen Rest ihres angehäuften Reichtums zu verlieren.

Es funktioniert bisher, rot ist rot, tod ist tot, gerade ist gerade, eine schöne Bestätigung für was?

Für die Wahrnehmung gibt es nicht einen zentralen Rechner der diese alle ordnet, katalogisiert, definiert.

Das hat vorrangigimmer noch Sache des Einzelnen oder der Sinnesorgane zu sein.

Auch ein blühender Baum vermag schon tot zu sein, ein blauer Himmel be¬drohlich, die Ungewißheit schwarzer Nacht kann Geborgenheit bedeuten. Diese Möglichkeiten würden alle verschwinden, weil diese Wahrnehmungen ihren geregelten Platz erhielten, sodaß schließlich alle nur noch für das dem Allgemeinwohl anscheinend am zuträglichsten Denken und Handeln würden. Stell dir vor wir würden ein Geselischaftsspiel machen und keiner würde gewinnen wollen um niemanden verlieren zu lassen. Bisher wollen alle gewinnen und keiner verlieren.

Idealistische Revolution?

Sicher könnte ich auch über eine Revolution schreiben, die als Ziel die materielle und intellektuelle Bestausstattung aller Menschen (inclusive aller noch Kommenden) anvisiert.

Doch wenn dabei menschliche Triebe, Fähigkeiten und Ängste immer mehr beschränkt werden gewinnt die Gattung vielleicht für eine längere Seit an Masse, verliert aber an individueller Energie, an persönlichen Motiven. Das Vorbild der Maschine auf den Menschen ausgedehnt wäre das Ergebnnis. Wenn wir in den Spiegel schauen oder aus dem Fenster und gleichermaßen nur ein nichtssagendes Gefühl aus Sinneswahrnehmung ensteht, hat sich das Ich weitgehend verabschiedet.

Somit eine solche Zivilisation nichts anderes ist als modemer Buddhismus

Nach langer Zeit sässe man immer noch sichtlich gelangweilt an diesem Spieltisch Figuren im Kreise ziehend ohne das eine Welle die regel¬mäßigen Linien dieser Zeichnung auswischen würde.

Gelangweilte Greise mit langen Barten stochern in der Menschheitgeschichte herum vertuschen ihr Hüsteln der Ermattung, wollen nur noch fast bewegung¬slos am Spieltisch sitzenbleiben.

Irgendwann kommt vielleicht doch noch ein kleines Kind und schubst mit seinen zierlichen Händen von unten zu Fausten gebalit diesen Tisch um , und baut sich aus den Resten ein neues Spielzeug.

Das geht aber nur wenn man diesem Zufall, dieser Störung des Gemein¬wesens genügend Platz läßt, sie nicht andauernd mit banalsten aber psychisch sehr fraglichen Gründen in jeder Form unterdrückt.

Dieses intellektuell so vernünftige Bild des Menschen als einer zu züchtenden Maschine mit ganz genau geschliffenen Zahnrädern (sprich Sinnes Wahrnehmungen), gebaut womöglich noch für die Ewigkeit,-dahinein wird sich noch ein satter Sandsturm ergießen und die ganz normale Zeit wird dann wahllos diese stillstehende Maschinerie auseinanderpflücken und zu ganz anderen Dingen zusammensetzen.

Nun könnten ganz Clevere sagen, ja, wir wissen ja das die Menschheit nicht in alle Ewigkeit bestehen kann, aber laß uns doch trotzdem den Versuch machen so zu tun als ob wir immer nur auf das eine Ziel hinarbeiten würden. Da würde ich erwidern, mit welchem Recht wollt ihr andere Spiele verbieten, bzw. unmöglich machen, mit welcher Anmaßung?

Es werden im Kosmos unzählige Spiele gespielt, und bei einem Spiel könnte doch der Mensch nicht mit seiner so großen Besonderheit nur Staffage abgeben müssen, sondern muß auch als Denkender, Handelnder, Liebender und Hassender be¬teiligt sein.

Das Spiel hört nämlich da auf, wo die Regeln den Zufall auslöschen wollen!!

Dann wird es nämlich ernst, so ernst daß man als Individuum gegen diese Regelfestung verstoßen muß, um auch seinen Tod als notwendig normalen aber zufälliges Ereignis verstehen und damit leben zu können.

Denn das letzte Ziel einer als Zivilisationsmaschine beschriebenen Gesellschaft wäre der Sieg oder die gesetzliche medizinische Regelung über die Frage des Todes.

Wie sich dann mit der 100% Gewißheit einer bestimmten Todeszeit und  bestimmten Todesortes und-art das Leben auf immer vergällen ließe.

In Prinzip Hoffnung steckt weniger der Glaube an eine positiv denkende und vergebende Hand, als vielmehr die Gewißheit von möglichen Zufallen welche abrupt alles um und in einem herum verändern können.

Die Richtung wie bisher immer vorgegangen wurde war alles Bestehende zu sichern, und nicht alle Unmöglichkeiten ins Auge zu fassen.

Alles Handeln was nicht zu berechenbarem Ziel führt wird abgestempelt und verhindert.

Schwer ist es bei inner verstärkterem Drang, Halt im Reglementierten zu suchen, an eine freie Persönlichkeit zu appelieren.

Der Schrei nach “Recht und Ordnung” überstimmt allen Sinn und Zweck welcher so wohl nirgends anders als im Funktionieren des Menschen nach maschinell berechenbaren Verhaltensweisen anzusiedeln ist.

Die Feigheit ist der Antrieb unserer heutigen Zeit.

Feigheit nicht nur vor dem “Feind”, sondern vielmehr vor dem eigenen fehlgezüchteten Monstrum.

” Freiheit, Wohlstand und Gerechtigkeit” ein Konglomerat von sentimentalen Idyllenbildern unter dem Diktat der Wirtschaft.

Den Wohlstand als Meßlatte genommen soll alles nur diesem einzigen Zweck unterordnen. Doch was ist Wohistand?

Zur Schau gestellte Entwicklung einer materillen Vermehrung und Präsenz, nichts anderes als die Pyramiden in ihrem pathologischen Charakter, der Angst vor dem Tode

Sich mit dem ersten Grundprinzip nicht abfinden zu können, daß man gehen muß!, läßt alles zukünftige Handeln nur als feiges Klammern an einen brechenden Ast interpretieren.

Doch dem Leben liegt nicht die Angst sondern die Neugier zugrunde!

Die verschiedenen Fähigkeiten die wir haben, wollen alle ihren Ausdruck finden und sich nicht eng und stickig in einer Höhle zur Verteidigung des Hohlraumes zusammendrängen.

Besser sollte der Egoismus durch eine ausgelebte Fähigkeit zugrunde gerichtet werden, als das Fähigkeiten erstickt in einer klapprigen Marionette auf Befreiung harren.

Alle Prüfungen, Kontrollen, Formulare und Gesetz dienen nur einzig dazu die einzelnen Fähigkeiten zu isolieren, zu kanalisieren und in ihrem Ausdruck zu beschränken.

Doch ein freier Mensch kann Beschränkung nur durch sich selbst erfahren, und nimmt gerne Schmerzen in Kauf bei den unzähligen Versuchen  seine Fähigkeiten auch gegen unüberwindbare Mauern einzusetzen.

Freude und Schmerz existieren nur individuell im eigenen Erleben, in den Nachwehen einer Tat.

Zur Tatenlosigkeit verdammt, zum maschinellen Funktionieren gezwungen so dämlich steht der heutige Mensch vor den Schaufensterauslagen.

Was ihn als einzigste Gewißheit und wirkliche Erregung bleibt, ist die Angst vor dem Tode wovor er anscheinend noch mehr Angst hat als vor dem Nichts in dem er steckt.

Die Vergeblichkeit alles Tuns führt zu dem Fehlschluss nichts mehr ohne Zwang und Regelement tun zu wollen, weil alles Tun und alles Leben nach altchristlicher Züchtung imJenseits zu suchen sei.

Die Verachtung des Dieseits, eines der Grundübel unter Zuhilfenahme der christlichen, allg. der meisten Religionen hervorgerufen,ist nichts anderes als unüberwundene Angst vor der Zeitlichkeit der Formen,

die Unfähigkeit zum Spiel.

Widerstand

Neuerdings mehren sich wider meines Erwartens größere Demonstrationen: Gorleben, Kohle Bergbau (1999), gegen soziale Verarmung,Frankreich Griechenland (2007,2009).

Mit Beteiligung oft über 10000 “Widerständler”.

Dieser Widerstand richtet sich jedoch immer nur gegen partiell negative Auswirkungen des Staatssystems auf den Einzelnen,

Erst wurden die Interessen einzelner Gruppen separat vom Staat geschädigt, um sie dann aufgrund langjährig eingeimpften Egoismuses der Leute zu isolieren und die breite Masse teilnahmslos daneben stehen zu lassen.

Das Volk verhält sich teilnahmslos in seiner Dummheit, da es nur das eine faktische Problem sieht, mit dem eine spezielle, geographisch oder finanziell betroffene Gruppe zu kämpfen hat.

Keine Schlüsse oder Folgerungen werden gezogen auf die mit Sicher¬heit eigenen gefährdeten Interessen in naher Zukunft.

Deshalb ist nur jene Richtung rein und klar, welche in den Demonstrationen nur ein Mittel sieht, ihrem Widerstand gegen die Herrschaft von Beamten-unterstützten-Computern mitsamt ihrer militärisch organisierten Horde von Feiglingen und Drückebergern oder Legionären, auszudrücken.

Der Vorteil solcher Konfrontationen liegt eindeutig immer auf Seite der Demonstranten.

Wo viele von ihnen eine Demo als Open-air Festival betrachten mit inter-aktiver Teilnahme, wird vom Staat mit über 5o Millionen DM ein eigenes Festi¬val organisiert/inszeniert, der Wahlkampf.

Doch auch hier wird der Staat auf längere Sicht Einsparungen vornehmen müssen, bei seiner finanziell maroden Situation.

Noch ist dazu vielleicht die Zahl und Größe der Demonstrationen zu gering,  deshalb mehret euch zum Widerstand fast egal unter welchen Vorzeichen, (ausgenommen national-faschistoide Demos, da deren Ziel ein noch schlimmerer Blockwart und Oberwachungsstaat ist).

Welche Instrumente braucht eine Veränderung?

Eine Revolution ohne Mittel ist unvorstellbar.

Um welche Mittel kann oder muß es sich handeln?

Parallel und gleichzeitig wird laufen ein Kampf ums Überleben,

vom Status zum nackten Dasein zwingend.

Eine Entwicklung von der Hochtechnologie zum einfachen handwerklichen Gerät aus Kostengründen wird einsetzen.

Die Dezentralisierung wird große Projekte, Fabriken etc. unmöglich machen.

Wieweit und in welcher Zeit?

Dies hängt vorrangig von der Gewährleistung der Energie zusammen, welche jedoch auch bezahlt werden muß.

Noch gibt es eigentliche keine klaren Anzeichen für eine (Rohstoff)-Verknappung.

Auch wenn bis Ende 2008 durchaus eine solche bei boomender Wirtschaft in West und Ost sich in Rohstoffpreisen geäussert hat, brach dieses Zukunftsbild seltsamerweise abrupt zusammen, weil Sekulationen einen küstlichen Bedarf geschaffen hatten, welche sich erst an einer Stelle als nicht zutreffend erwiesen und dann Kettenreaktion hervorriefen inderen Folge man auf eimal mit Verwunderung feststellen konnte wie wenig der Mensch selbst braucht.

Dieses Wenige könntein Zukunft bei weiteren Zusammenbrüchen grosser Konzerne durchaus auch ernsthaft die notwendige! Versorgung der Bevölkerung in Frage stellen.

Das heißt im Klartext als Ziel: unabhängige Stromversorgung durch eigene Erzeugung, Rohstoffvorräte oder klar umrissenen Möglichkeiten zur Erwer¬bung derselben.

Dazu könnte eine Notwendigkeit bestehen wenn das Gas, der Strom, das Öl rationiert werden (wahrscheinlich erst einmal über den Preis). Da ist die erste Frage dann wo man sich befindet.

In einem Mietshochhaus, zur Untermiete in einem kleinen Gebäude, als Eigentumswohnungs- Eigentümer in einer hermetischen nur von aussen versorgten Parzelle.

Alles wird damit beginnen, daß die absolute Zahlungsunfähigheit sich greifen wird.

Eine der seltenen Zeiten der Deflation, welche sich bekanntermaßen schlimmer auswirkt als die Krisen einer Inflation.

Der Tauschwert wird gegenüber dem Geldwert soweit an Bedeutung zunehmen, das trotz Deflation! alle offiziellen durch Firmen getätigten Arbeiten unbezahlbar werden.

Solange noch notwendige Guter billig verkauft werden ist scheinbar noch keine Revolution in Sicht.

Da täuscht man sich!

Unsere sensibelen “Status—Quo” gewohnten Mitmenschen vermögen genauso¬wenig auf ihr Auto, ihren Fernseher, ihre Zentralheizung, ihren Mc. Donald ihre Einbauküche verzichten wollen, wie sie jedoch bereit sind auf halbwegs “gute” Nahrung zu verzichten.

Die Einschnitte in Lebensgewohnheiten und zu verwirklichenden “Pseudoidealen” kommen nur partiell, aber sie höhlen wie steter Tropfen den Stein der kalten maschinellen Zivilisation.

Der Mensch und das Papier

Im Vordergrund steht das auszufüllende Formular unter Zwang.

Registration, Dokumentation des Lebensweges in Form von Steuererklärung, CV, Päßen, Datenbanken, Geld.

Die öffentlichen Gebäude sind hauptsächlich gefüllt mit Papier, neuerdings in konzentrierterer Form von Datenspeichern.

Danach wird geurteilt, geregelt, erzwungen.

Eine gigantische Maschinerie der Kontrolle und Bevormundung bei relativ guter Bezahlung für die sich billig verkauften Handlanger.

Da helfen kaum noch Äxte und Feuer.

Die papierenen Gestalten erfüllt von Fürsorge, Kaffee und Langeweile beherrschen die Gedanken und Körper der Menschen.

Dem allem kann man nur sein Individuum entgegensetzen, nach legalem vorgeschriebenen Weg von Anträgen und Meinungsäußerungen auf Papier.

Wenn man an diesem Punkt stehenbleibt, kann man sich auch gleich in den Reißwolf werfen.

Die Tat der Zersetzung, Verweigerung, Drohung und psychologische Taktik selbst genügt auch nicht.

Nur ein Zusammenschluß von Menschen, welche den Haß aufs Papier teilen, welche mit neuen Mitteln der Verweigerung und Verunsicherung der Behörden aufwarten, zu dem einem Ziel einer halbwegs autarken Geselischaft, können einen effizienten Weg des Widerstandes beschreiten.

Auch die Verweigerung von finanzieller staatlicher Unterstützung muß allein schon   aus gesundem individuellen Instinkt vollzogen werden.

Diese Verweigerung kann nur durch intensiven Tauschhandel mit Gleich¬gesinnten zum individuell überlebenden Erfolg führen.

Vorerst vertrauen wir noch auf der Anonymität des Geldes, welches wir oft auch unter Umgehung des staatlichen Systems erwerben können.

Doch dabei denken wir zuwenig daran, daß das Geld eigentlich seinen Ursprung im Staat findet.

Zukunftsmusik oder Katzenjammer?

Immer wieder trifft man auf die Menschen, welche sagen, sicher: Veränderung der Geselischaft tut not, auch: substantielle Verän derungen gerade in der europäischen Bevölkerung sind zwingend notwendig – ein Umdenken also?

Aber!   Man möchte kein festes Gefüge dabei antasten: Staat/Gesetz(e).

Nun hat sich in der Entwicklung/Evolution des Menschen gezeigt, dass mit höherer, strafferer Organisation ein Machtgewinn für die jeweilige Gemeinschaft entsteht.

D. h. gerade die europäischen Völker konnten aufgrund von Zentralisation, Restriktion und zwanghafter Arbeit grössere Projekte durchführen. Kriegsmaschinerie, Fahrzeugbau, Festungen, Ackerbau etc..

Ich denke das zuvorderst der Aspekt einer Bewegung nach aussen die treibende Kraft war für einen organisierten Zusammenschluss, entweder resultierend aus der Bedrohung von aussen oder als Lust an Macht, verbunden mit dem Zugewinn materieller Güter.

Dieses Bestehen straffer Organisationen durch Recht, Gesetz, Ordnung, Gefängnisse, Psychatrien etc. hat   überhaupt erst den europäischen Völkern die dominante Position auf der Erdkugel verschafft.

DIESE DOMINANZ LASST SICH ABER NUR AUFRECHTERHAITEN DURCH NEUE ZIELE, MÖGLICHKEITEN DER OKKUPATION, DURCH DIE MÖGLICHKEIT DES „IMMER MEHR”!!

Das Wachsen des Bruttosozialproduktes als Notwendigkeit für das Bestehen einer europäischen Wirtschaftsordnung ist eine Fata Morgana.

Das wir an Grenzen stossen werden, oder auch schon gestossen sind, ist nicht nur wahrscheinlich, sondern zwangsläufig.

Die Erde, ihre Rohstoffe, der Platz, das noch nicht entdeckte, Ungenutzte schwindet dahin, jedes Ding auf der Erde wurde dem Nützlichkeit-Ideals des Menschen unterworfen, diesem angepasst.

Von einem gestörtem Gleichgewicht will ich gar nicht reden, da es

vielleicht nie bestand, aber die Erde gleicht, was den Nutzen für den

Menschen anlangt, einem fast ausgetrunkenem Glas, und muss sich dieser

Beherrschung durch den Menschen gegenüber nicht unbedingt nur passiv

verhalten, sonder die Erde reagiert auch auf die Überhandnahme einseitiger menschlicher Beeinflussung (z.B. Klimaproblematik).

Dennoch, ungeachtet dieses teilweise in den Köpfen auch vorhandenen

Wissens, wird konsequent an der alten, einmal eingeschlagenen Richtung

festgehalten, aus den verschiedensten Gründen.

Man hat z. B. im Laufe von Generationen als “Sippe” vererbt auf einzelne Personen, sich ein materielles Vermögen zusammengerafft unter der OBHUT verschiedenster eigens dafür geschaffener Gesetze, welches man um keinen Preis verlieren möchte, auch wenn man aufgrund entwickelter Intelligenz zugestehen muss, dass der bisherige Weg nicht mehr lange gangbar bleibt.

So geniesst man die schon etwas sehr süsslichen Früchte eines absterbenden Astes.

Ein anderer viel grösserer Teil der europäischen Bevölkerung lebt in der herdenartigen Gewöhnung an aufoktroierte Ziele, welche durch Anpassung teilweise erlangt werden können. Arbeit>Geld>Statussymbole>Anerkennung .

Sozial-/Arbeitslosenhilfe>Geld>Fressen und Saufen.

Anpassung heisst:

Mit der Aufzucht der Kinder bis zum Sterbebett gibt ein anonymer Staat den Rahmen vor, wie, wo und wann man zu leben hat. Dieser Rahmen kann mehr oder weniger grosszügig ausfallen. Dennoch besteht die Tat des Einzelnen nur darin, aus verschiedenen aber stark begrenzten Möglichkeiten auszuwählen.

D.h. sich bestimmten Formen als Arbeitsmaschine anzupassen, oder in der freien Zeit sich mit der Auswahl und des Konsums dargebotener Programme zu begnügen.

Möglicherweise hat nicht nur die Technik der Kommunikationsindustrie zur Verlagerung von der Tätigkeit zum reinen passiven Konsum geführt, vielmehr auch die Tatsache, das die Menschen als Gattung alt geworden sind, senil schwach, kindisch etc.. Die Entwicklung dieser Gattung war vielleicht zu rasant, hat viele Kräfte aufgesogen in kurzer Zeit, das Resultat, eine bio¬logische Ermattung auf grosser Linie, dem voran Europa und Amerika als Betroffenste.

Die freie Auswahl, eine hypothetische, der Status der Eltern, die geograph. Lage, Bedingungen des AufWachsens und der Spielgefährten schaffen schon ziemlich enge Bahnen in denen ein Leben vor sich geht.

Genau genommen wird dem Menschen für seine individuelle Entwicklung keine Zeit gelassen, da diese für die Heranziehung eines staatstreuen Arbeiters ungünstig ist.

Als Belohnung für Anpassung gibt es die kleinen Bonbons offizieller An-erkennung(Papiere, Scheine, Dokumente für Qualifikationen), später dann das mehr oder wenige Geld welches jedoch durch Massenpropaganda (Reklame im weitesten Sinne) eindeutig in bestimmte Töpfe geleitet wird, wo es meist auch herauskommt.

Diese zweite zahlenstärkste Gruppe der einfachen Arbeiter oder Arbeitslosen mit mässigem Geldanteil sieht die Probleme-und Gefahren der heutigen Zeit nicht in direkter Verbindung zum eigenen persönlichen Leben.

Sie sind gewöhnt daran grössere Probleme von aussen kommend durch gewählte Machthaber lösen zu lassen.

Solange sie in ihrer Gewohnheit nicht gestört oder beeinträchtigt werden, gibt es keine Fragen, keine Unruhe, keine Veränderung.

Die Voraussetzung dafür ist die Kombination der Gewohnheit mit der Zunahme materiellen Wohlstandes, schon das Stagnieren kann Unruhe verursachen, vom Schwinden ganz zu schweigen.

Ich denke nicht, dass selbst bei funktionierendem Wohlstandsuhrwerk die Menschen ausgefüllt und zufrieden waren; gerade die Probleme der Freizeitbewältigung werfen einige Zweifel auf.

Aber diese Frage ist nicht mehr wesentlich, da de facto der Lebensstandard der meisten Menschen in Europa zu sinken droht bzw. stagniert.

Dies verschafft die vorrangige Unruhe, den ersten bedeutenden Zweifel an der staatlichen Organisation.

Der Mensch, eingesetzt vom Menschen als Werkzeug zu einer von wenigen Menschen beherrschten Welt war nur über den Weg ZWANGHAFTER ORGANISATION möglich.

Das Resultat:

Eine ausgelutschte, überbevölkerte, halb vergiftete Erdkugel, wo ein Ende nicht absehbar ist, höchstens durch totale Vernichtung.

Das Prinzip der Organisation

zum Zwecke der Machtentfaltung dient heute nur noch der Machterhaltung um jeden Preis d.h. es wird rücksichtslos unab¬hängig von schädlichen Auswirkungen vorangetrieben unter Zuhilfenahme aller techn. und materiellen , psychologischen Möglichkeiten.

Braucht man steigenden Absatz von unnötigen Produkten, so entwickelt man jedes Jahr dieselben Produkte mit kleinen, anderen (nicht unbedingt besseren) Details und neuem Outfit, um die alten Produkte in ihrem Wert herabzusetzen und die neuesten als allg. Statussymbole zu fixieren.

Die dadurch immer neu vergeudete Energie und die ebenfalis erforderliche Energie zur Entsorgung der alten Produkte frisst beizeiten die Rohstoffe auf, zumal wenn man bedenkt das nach der Ausrichtung heutigen marktwirtschaftlichen Denkens alle 2. und 3. Weit Länder diesen Konsumweg nach Wünschen und Vorbild der europäischen Industriestaaten noch vor sich haben.

Der Weg des “Immer Mehr” führt also zwangsläufig in eine Sackgasse doppelter Art, Bestehendes wird nicht als genügend erachtet und eine weitere Steigerung ist kaum noch durchführbar; so wird die Macht der Gewohnheit und das Machtstreben der Wenigen die bevorstehende Katastrophe bis zum Ende begleiten.

Reformen, der schleichende Tod

Ein derzeitiges radikales Umdenken, welches eine Entwicklung, welche sicherlich schon mehr als 2000 Jahre andauert, innerhalb weniger Jahrzehnte verneint, bzw. umkehrt ist völlig unwahrscheinlich.

Reformen u. ä. spiegeln nicht den wirklichen Grad der derzeitigen globalen Problematik wieder, sondern wurden systematisch als Volksberuhigung eingesetzt, um die alten Organisationsformen in ihrem Speck zu belassen und die globale Katastrophe zu verniedlichen.

Jede Reform verzögert den Zusammenbruch des bisher gültigen Systems und verschiebt ihn ein wenig, dabei wird aber die Brutalität des Zusammenbruchs mit jeder Reform wachsen, da jede Reform versucht eine globale Katastrophe aus den Köpfen zu verbannen, so tritt sie dann unvorbereitet ein.

Also der Arzt als Psychologe reduziert die Sterbenskrankheit auf einige Sympthome welche behandelt werden und lässt dem Menschen seinen Lauf, wohl wissend der Tod steht vor der Tür.

Wir stehen heute vor der Frage:

a) Treiben wir das Spiel der zivilisatorischen Entwicklung unermüdlich in alter Gewohnheit weiter?

b)         Versuchen wir Reformen, Neuerungen einzuführen, zu propagieren welche dieses System veränderen, die Schädlichkeit begrenzt?

c)         Beschleunigen wir den Lauf der Entwicklung hin zum Exodus, indem wir uns hartnäckig Reformen widersetzen, die Gewohnheit zum Ziel erheben welche mit allen Mitteln gehalten werden muss?

a) und c) sind fast identisch, wobei a)= treibenlassen und c)= schneller als der Strom schwimmen bedeutet.

Die ganze Entwicklung des Menschen hat den Weg von der Individualität zur Gemeinschaft, Organisation zum Staat genommen.

Eine Weltregierung als finaler Zusammenschluss aller wirtschaftlich mächtigen und besitzenden Wesen unter Vorspiegelung der Rettung der Menscheit, wäre ein letztes symbolisches Aufbäumen der alten Tradition.

Jedoch was kommt schneller?

Der Unmut des einzelnen Menschen über die Organisation, da sie ihm nichts Neues mehr bieten kann, sondern ihm nehmen muss?

Oder die umweltbedingten Katastrophen, Ausnahmezustände, Hungersnöte Erdbeben, Trinkwasserknappheit, Temperaturanstieg, Verlust der Atmosphäre.

Eventuell beides zugleich, unter der Annahme der menschlichen Welt als eine der best kontstruiertesten, auch perfekt im Zusammenbruch.

Der Rückzug des Einzelnen

Wenn aus der sich abzeichnenden Unruhe eine intellektuelle Konsequenz gezogen wird, das der Jahrtausende alte Weg ins Gegenteil gekehrt werden muss: VON DER GROSSEN STAATLICHEN GEMEINSCHAFT ZUR INDIVIDUALITÄT über freiwillige, kleine Zweckgemeinschaften welchen ein ähnliches Lebensbild und -gefühl zugrunde liegt, lässt sich jeder Art von Katastrophe und Zusammenbruch begegnen, es ist die Kraft zu haben die ersten Striche auf ein neues weisses Blatt zu skizzieren.

Die Entwicklung der Gemeinschaft von der Familie zur Sippe, zum Stamm, zur Siedlung, zur Stadt, zum Staat war nur unter beharrlichem Verzicht auf individuelle Interessen möglich.

Das heist aber auch, zunehmend wurde die kleine Gemeinschaft als wärmende Geborgenheit durch Anonymität und Bürokratisierung, Bereicherung bar jeder Situationsberücksichtigung des Einzelnen kälter.

Der Rückzug des Einzelnen vom “Gemeinwesen” (Staat), ist das erste Anzeichen für den Zusammenbruch einer Staatsidee, da sich niemand mehr damit identifiziert und die Fürsorge des Staates für den Einzelnen im Abbruch begriffen ist.

Anfangs mag der Zusammenschluss von starken Individuen der Auslöser für eine grössere Gemeinschaft gewesen sein.

Heute wird eher umgekehrt der Zusammenschluss starker Individuen ein Grund sein für den Versuch sich von der grossen aufgezwungenen und kontrollierten wie kontrollierenden Gemeinschaft zu lösen, um in kleinen freien Gemeinschaften einen Austausch individueller Fähig keiten und Kenntnisse zum Zwecke einer Unabhängigkeit vom Staatswesen zu erzielen.

Propheten, Einsiedler oder Bewahrer

Unsere Aufgabe mag es sein kleine funktionierende Gemeinschaften wie Fremdkörper innerhalb des grossen Staates zu schaffen, wo die einzelnen Individuen zwar immer noch durch den Staat dranglasiert, geschröpft und kontrolliert werden, aber deren materielle Abhängigkeit vom Staat durch den individuellen Austausch von Kenntnissen und Produkten auf gemeinschaftlicher Basis abnimmt. Sicher, vielleicht kommt alles auch ganz anders.

Gesetzt der Fall die staatliche Kontrolle der Individuums nimmt kontinuierlich zu, obwohl die Leistungen des Staates an den Einzelnen kontinuierlich abnehmen, so bleibt schliesslich eine kleine Minderheit, welche all ihre Kraft aufbieten muss, die grosse Masse zu kontrollieren und im Zaum zu halten.

Bei abnehmender Versorgung ein Orwell- Szenario welches mit allen Mitteln zu verhindern ist.

Die Lebensdauer hingegen einer solchen Diktatur des Kapitals ist fraglich, da eine Diktatur beginnen muss mit dem Versprechen einer besseren schöneren Zukunft, für die Masse, welches weder glaubhaft noch versichert werden kann, geschweige denn auch nur die Möglichkeit zur Erfüllung in sich trägt.

Eine Diktatur welche schon zu Beginn dem Menschen nur Einschränkungen verschafft (aus wirtschaftlicher Not) ist fast undenkbar.

Aber ist der Staat noch länger in der Lage die Gesamtheit der Bevölkerung zu versorgen, bei abnehmender Arbeitsmöglichkeit. Was heisst versorgen?

1)         Wohnung, Nahrung

2)         (Freizeit) Beschäftigung/Arbeit, kulturelle Einrichtungen Information und Zerstreuung über Zeitung, Radio, TV, Computer Telefon etc.

3)         Luxus/Wohlstand, Autos, Garten, Urlaub, besondere Kleidung,

Speisen, Möbel, Statussymbole gepaart mit Erleichterung des alltägl.

Lebens, Spülmaschinen, Trockner, elektr. Zahnbürste usw.

Bisher wurden selbst “Arbeitslose Sozialhilfeempfänger” in Europa, vorrangig Deutschland, versorgt nach Pkt. 1) und 2) teilweise sogar partiell mit Pkt. 3).

Dies beginnt sich zu wandeln, durch Einfrieren oder sogar Beschneiden der Gelder für Arbeitslose, bei gleichzeitigem Anschnellen der Preise und Steuern für Verbrauchsgüter beginnt Pkt. 3) total auszufallen zumal Pkt. 3) auch für Normalverdiener nur sehr eingeschränkt zu verwirklichen war.

Es ist zu vermuten das selbst Einschnitte in Pkt. 2) zu erwarten sind sich womöglich in absehbarer Zeit die Unterstützung des Staates für Bedürftige auf Pkt. 1) beschränkt wird. (2009 kann man schon, was den Randbereich Europas betrifft, mit Sicherheit sagen, das das Existenzminimum in EU Ländern wie Lettland, Rumänien, Bulgarien etc. vom Staat nicht garantierte wird!!)

An dieser Schwelle des rücklaufenden Überganges von Pkt. 2) zu Pkt 1) könnte eine erhebliche Protestwelle einsetzen, welche eventuell den Staat mehr und mehr handlungsunfähig machen könnte.

Das Resuitat wäre dann allerdings ebenfalls in absehbarer Zeit der Wegfall selbst des Pkt. 1) seitens des Staates.

Die Organisatoren würden sich aus dem öffentlichen ins Privatieben zu¬rückziehen, mitsamt ihres zusammengerafften Reichtums, und diesen zur Sicherung desselben mittels Privatarmee u. ä. einsetzen.

Jedoch wenn der Reichtum ein immer mehr papierener ist (Geld,Aktien, Anleihen etc.) ist der Verfall des Wertes in kurzer Zeit absolut denkbar und möglich.

Und der Besitz von Immobilien und Material ist nur dann ein Besitz wenn man ihn besetzen kann und nicht in Abwesenheit besetzt wird.

Die Frage bleibt:

Wenn der Staat Mühe hat die Bevölkerung zu versorgen aufgrund fehlender Einnahmen durch steigende Arbeitslosigkeit, Verarmung > weniger Steureinnahmen, wird er dann das verbleibende Geld mehr und mehr in die innere Sicherheit eingesetzt?

Polizei, Armee, Justiz?

Es ist wahrscheinlich, wenn aber dies öffentlich gemacht wird, dass die

Sozial- Arbeitslosenunterstützung eingeschränkt wird um mehr Polizei und Armeepräsenz, mehr Gefängnisse zu bezahlen, kann der Staat, verstanden nun als Sicherungsfaktor nur für Vermögende, mit einigen Revolten rechnen.

Was tun also?

Die wenigen Individualisten welche noch übriggeblieben sind, nicht vom Staat assimiliert wurden, noch nicht zum völlig apathischen Sozialfall geworden sind, noch versuchen durch Eigeninitative zu überleben und nicht ferngesteuert auf Befriedigung warten,-diese zu vereinen?

Nein!  : Denn geschlossener Widerstand in einer organisierten Gruppe führt zwangsläufig aufgrund der psychischen Veranlagung des Menschen zu einer neuen, mit zunehmender Zahl anonymen Partei, bei Erfolg hin zu einem neuen Staatssystem dessen Regeln wieder nicht die Situation des Einzelnen berücksichtigen.

Also müssen die wenigen starken Individuen, welche auch örtlich sehr verstreut nur auftreten, sich bemühen in ihrer Umgebung (nicht nur geographisch sondern auch als Lebensweit verstanden wo freundschaftliche Kontakte zu Ausstausch fuhren) die Ideen der Individualität, Autarkie, der Staats- und Massenfeindschaft zu erkennen,  bestätigen und schüren.

Diesen Menschen müssen sie Hilfe und Austausch anbieten können.

Ebenso ist es ihre Aufgabe individuelles Empfinden und Verhalten,

welches oft nur noch rudimentär bei einigen vorhanden ist, zu

wecken und zu suchen.

Gemeinsam auch an Projekten arbeiten.

Sich mit brauchbarem Material eindecken, Werkzeugen.

Sich innerlich auf den Zusammenbruch gewohnter funktionierender

Systeme einstellen um im Ernstfall direkt reagieren zu können, Auswege zu kennen, Alternativen zu wissen.

Der offene Kampf gegen den Staat, das System, die Masse ist sinnlos, da uns selbst die Hände gebunden sind (Geld, Strom, etc) auch wenn das Gefühl diesen verlangt.

Die Ignoranz gegen die Interessen des Staates, der Gesellschaft gegen die diktatorische Dummheit der Masse so weit wie möglich aufrechterhalten.

Die Beachtung von Gesetzen nur wenn absolut nicht umgänglich, nie aus Prinzip.

Die Verachtung von Dienern des Staates als Vollzugssklaven einer peinlich dummen und gierigen Oberschicht ohne eigene Macht zum Ausdruck bringen.

Quasi eine Revolution durch Passivität was die (An) Teilnahme an staatlich erzogenen gesellschaftlichen Werten und Handlungen angeht.

Das “wertvolle” Leben ausserhalb der vom Staat verordneten Beruhigungs- und Beschäftigungszonen und Arzneien suchen.